MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wenn einem das Pech treu bleibt

Herwig Hüfinger hat heuer allem Anschein nach das Pech gepachtet. Nach einer tollen Vorstellung auf der letzten SP mit Technik-Defekt out.

„Ich weiß wirklich nicht mehr, was wir noch tun sollen“, war Herwig Hüfinger am Ende verzweifelt. „Dieses Pech ist schon unglaublich.“

Auf der allerletzten Prüfung blieb Hüfinger mit abgebrochener linker Spurstange liegen, nachdem man sich bereits im Geiste auf den ausgezeichneten 2. Platz hinter dem Lokalmatador und hohen Favoriten Markus Nell eingestellt hatte.

Der Rückstand vor der letzten Prüfung betrug lediglich 19 sec. und vor allem: Erstmals hatte man den bisherigen Seriensieger Christian Lippitsch ganz sicher im Griff – schon nach der 1. Etappe betrug der Vorsprung von Herwig Hüfinger und Andreas Schindlbacher auf den Golf-Piloten eine volle Minute.

Dabei hatte es nicht ganz ideal begonnen: Für die ersten drei Sonderprüfungen am Freitag tat man einen Mißgriff bei den Reifen und faßte dabei 20 sec. auf Nell aus – 17 sec. betrug der Rückstand dann nach der 1. Etappe.

Am Samstag ging es dann hin und her, vor allem auf der Sonderprüfung Kremsmünster vermochte Hüfinger aufzuholen, Nell – der in dieser Saison aus finanziellen Gründen nur diese eine Rallye bestreiten möchte - schlug jedoch immer wieder zurück.

„Was uns besonders ärgert, ist, dass die Meisterschaft jetzt natürlich in ganz weite Ferne gerückt ist. Wir haben 40 Punkte Rückstand auf Lippitsch, d.h. er müßte zweimal ausfallen und wir zweimal gewinnen, um ihn wenigstens einholen zu können. Das ist schon ziemlich kompliziert. Realistischer ist ab jetzt der Vize-Meistertitel, denn auf Platz 2 haben wir lediglich 10 Punkte Rückstand und das ist überhaupt kein Thema. Wir werden uns jetzt ganz auf die Bosch Super 4-Rallye in drei Wochen in Pinggau konzentrieren und ganz auf Sieg fahren. Dann scheint für uns auch wieder die Sonne.“

Das neue Getriebe mit Differentialsperre, das erst wenige Tage vor der Rallye eingebaut werden konnte, funktionierte übrigens ganz ausgezeichnet und brachte eine spürbare Verbesserung der Zeiten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen

Weitere Artikel:

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung