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David schlägt Goliath

Mit einem überraschenden Ergebnis ist der Langstrecken-Klassiker zu Ende gegangen. Am Stockerl nur GT-Fahrzeuge, die Österreicher chancenlos.

Manfred Wolf

Das Team „Racers Group“ mit den Deutschen Jörg Bergmeister/Timo Bernhard und den Amerikanern Kevin Buckler und Michael Schrom hat die 24 Stunden von Daytona gewonnen. Dabei waren die Daytona-Prototypen über weite Strecken des Rennens harte Gegner, die technischen Probleme waren aber zu groß.

Der zweite Platz ging ebenfalls an ein GT-Auto, in dem von Risi Competizione eingesetzten Ferrari Modena fuhren Ralf Kelleners, Johnny Mowlem und Anthony Lazzaro ein großartiges Rennen.

Der beste Prototyp folgte – hinter einem weiteren GT-Porsche – erst auf dem vierten Platz, der Multimatic-Ford mit Scott Maxwell, David Brabham und David Empringham gewann damit auch die Prototypen-Klasse.

Ein schwarzes Wochenende erlebten die österreichischen Vertreter: Für Manfred Jurasz war schon ganz am Anfang alles gelaufen, die Technik des Porsche machte bereits nach zwei Runden nicht mehr mit.

Ebenfalls von Beginn an nur Probleme gab’s für Dieter Quester, beim unzuverlässigen Picchio-Prototyp spielte die Technik nur kurze Zeit mit.

Für den Debütanten Walter Lechner Jr. sah es Anfangs ganz ermutigend aus, doch nach Technik-Defekten und einem Crash kam das vorzeitige Aus.

Einzig „ernsthaft“ Klassierter, obwohl ebenso fast permanent von Technik-Troubles geplagt: Franz Konrad mit seinem Saleen, Fünfter in seiner Klasse und Sechzehnter gesamt, mit 95 Runden Rückstand.

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