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Bringt das Heimrennen den Umschwung?

Christoph Lampert möchte beim Heimrennen sein Können unter Beweis stellen, das auf dem Nürburgring schwer beschädigte Auto wurde neu aufgebaut.

Als einer der Mitfavoriten auf den Gesamtsieg war er in die Saison gestartet – doch nach drei Rennen des Alfa 147 Cups liegt der junge Vorarlberger Christoph Lampert in der Gesamtwertung mit 12 Zählern nur an der 17. Stelle.

Was dafür den Ausschlag gab? Ganz einfach: Lampert scheint in diesem Jahr das Pech buchstäblich an den Fersen zu kleben. Jetzt soll sein Heimrennen am kommenden Wochenende auf dem Salzburgring den Umschwung bringen...

Der Feldkircher ist aber Realist genug um zu wissen, dass die Chancen auf den Gesamtsieg im Alfa 147 Cup nur noch theoretischer Natur sind: „Im Moment habe ich 57 Zähler Rückstand – normalerweise nicht mehr aufzuholen. Aber so lange eine theoretische Möglichkeit besteht, muss man versuchen, sie zu wahren.“

Deshalb wurden im Rankweiler Team Autohaus Rohrer auch die Ziele neu definiert: „Ab sofort werde ich mich nur noch auf das jeweilige Rennen konzentrieren und versuchen, Top-Platzierungen einzufahren“, sagt Christoph.

Der Startschuss dazu soll bereits am kommenden Wochenende fallen: „Der Salzburgring ist dafür die beste Strecke. Zum einen sehr anspruchsvoll, also eine Fahrerstrecke, zum anderen habe ich natürlich Heimvorteil.“

Eine große Fan-Gemeinde ist ihm jedenfalls sicher: Zum einen haben sich viele Freunde angekündigt, zum anderen kommen auch rund 40 Kunden und Händler auf Einladung von Alfa Romeo Österreich nach Salzburg.

Lampert weiß aber auch, dass er bereits mächtig unter Druck steht: „Die Saison ist bisher nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Zwei Ausfälle mit jeweils großem Schaden am Auto – viel darf ich mir in dieser Hinsicht nicht mehr leisten. Denn das Budget in unserem Team ist nicht grenzenlos.“

Ähnlich sieht dies auch Teamchef Thomas Rotheneder: „Der Crash zuletzt am Nürburgring war ein echter Schock. Wir haben uns aber entschlossen, das Auto nochmals neu aufzubauen. Wir sind zwar noch nicht ganz fertig, werden es aber schaffen. Wir schauen einfach nur nach vorne und hoffen, dass die Pechsträhne jetzt beendet ist. Und wenn kein technischer Defekt auftritt und Christoph seine Normalform ausspielt, dann werden wir bei unserem Heimrennen auch weit vorne landen“, ist der Vorarlberger überzeugt.

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