MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Peter: "Startposition ist nicht so wichtig"

Audi holt in den dieselgetriebenen R10 TDI Doppelpole in Le Mans, Philipp Peter startet im Judd-Courage vom neunten Startplatz.

Das Schweizer Team Swiss Spirit mit Philipp Peter, Marcel Fässler und Harold Primat nehmen morgen (17 Uhr) die 24 Stunden von Le Mans aus der fünften Reihe in Angriff. Fast erwartungsgemäß auf der Pole Position der Audi R10 TDI mit Capello/Kristensen und Mc Nish, daneben das Schwesterauto mit Biela/Pirro/Werner.

Für Philipp Peter verlief das Qualifying nicht ganz nach Wunsch: "Ich hatte auf meiner schnellen Runde einen kleinen Verbremser, hab' dann auch noch ganz leicht einen Reifenstapel touchiert - das hat einiges an Zeit gekostet. Schade, denn der angestrebte fünfte Rang wäre durchaus möglich gewesen", sagt der 37jährige, der mit seinem Judd Courage letztendlich den neunten Rang belegte.

Für das morgige Rennen hat das freilich keine gravierenden Auswirkungen: "Die Startposition bei einem Langstreckenrennen ist nicht wirklich ausschlaggebend. Es wäre eben nur schön für die Optik gewesen", weiß Peter.

"Was wir jetzt brauchen ist Konstanz - 24 Stunden gleichmäßig und vor allem materialschonend fahren, Zwischenfälle so gut es geht vermeiden - und natürlich auch ein wenig auf das Glück hoffen, von gröberen Schäden verschont zu bleiben. Wenn das alles passt und man ins Ziel kommt, ergibt sich eine gute Platzierung fast von alleine."

Heute ist in Le Mans - traditionsgemäß - Ruhetag. Dennoch sind die Fahrer im Einsatz - bei der großen Fahrerparade im Ortszentrum von Le Mans!

STARTAUFSTELLUNG, Le Mans:

1. Capello/Kristensen/McNish (Audi R10 TDI) 3:30,466 Min.

2. Biela/Pirro/Werner (Audi R10 TDI) 3:30, 584

3. Collard/Comas/Minassian (Pescarolo Judd) 3:32, 584
...
9. Peter/Fässler/Primat (Judd Courage) 3:40,182

News aus anderen Motorline-Channels:

24 Stunden von Le Mans

Weitere Artikel:

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

GP von China: Bericht

Antonelli feiert ersten Sieg

Andrea Kimi Antonelli gewinnt sein erstes Formel-1-Rennen vor George Russell und den erneut heiß kämpfenden Ferraris - Komplettes McLaren-Debakel ohne Rennstart

Absage Bahrain & Saudi-Arabien

Die versteckten Folgen der abgesagten GP

Die Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien hat nicht nur logistische Konsequenzen für die Teams, sondern betrifft auch mehrere sportliche Aspekte