MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Dakar 2007: X-raid präsentiert neuen BMW X3

Weiss-blaue Geschichten

Auf der Motorshow in Essen zu sehen: Der neue BMW X3 CC des deutschen Teams X-raid, der am 6. Jänner 2007 die 29. Rallye Dakar in Angriff nimmt.

speedcom/ws

Sven Quandt und seine Firma X-raid nehmen bereits seit 2003 beim prestigeträchtigen Marathon-Klassiker in der Wüste teil. Startete man zu Anfang mit einem BMW X5-Prototypen, so handelt es sich heute um drei neue BMW X3 CC und zwei X5 CC.

Der 275 PS starke X3 verfügt über 16“ Serien-Aluminium-Räder, wie sie durch das Super-Production-Reglement (T1) vorgeschrieben sind. Der Top Speed des Wüsten-Geländegängers ist mit 200 km/h angegeben und könnte in der Besetzung Jutta Kleinschmidt/Tina Thörner (D/S), Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec (QAT/F) und Guerlain Chicherit/Matthieu Baumel (F/F) durchaus für Erfolge sorgen.

Jutta Kleinschmidt bestreitet zum ersten Mal für das Team X-raid die Rallye Dakar, die sie als bisher einzige Frau gewinnen konnte. Mit Nasser Al-Attiyah hat man ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Der Weltmeister in der Produktionswagen-Kategorie und amtierende Titelträger im Middle-East-Championat verfügt bereits über ein Jahr Erfahrung im X3 CC.

Im Vergleich zur Rallye Dakar 2006 wurde vor allem der BMW X3 CC gründlich überarbeitet. „Wir haben Verbesserungen beim Motor, bei der Aerodynamik und beim Fahrwerk erreicht“, schildert Teamdirektor Sven Quandt. Unter der weitgehend dem Serienpendant entsprechenden, allerdings aus Kohlefaser-Kevlar-Verbund gefertigten Karosserie beider Fahrzeugtypen steckt pure Renntechnik. Als Basis dient ein Gitterrohrrahmen aus Flugzeugstahl.

Die Motorkraft wird permanent auf alle vier Räder übertragen, die Differenziale arbeiten gemäß dem Reglement ausschließlich mechanisch. Jedes Rad wird von Doppelquerlenkern mit zwei Stoßdämpfern geführt, bis zu vier Ersatzräder finden im Heck der Wüstenrenner Platz. „Mit dem BMW X3 CC habe ich das richtige Auto, um eine Spitzenplatzierung zu erreichen“, ist Jutta Kleinschmidt, die Dakar-Siegerin von 2001, überzeugt. „Ich freue mich schon auf den Wettbewerb mit den Werksteams von Mitsubishi und Volkswagen.“

Die 29. Rallye Dakar führt von Lissabon (Portugal) über Marokko, Mauretanien und Mali nach Dakar (Senegal).

News aus anderen Motorline-Channels:

Dakar 2007: X-raid präsentiert neuen BMW X3

Weitere Artikel:

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.