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Rallye Dakar 2007

"Ein Auftakt nach Maß!"

Raphael Sperrer startete die Dakar 2007 mit einer sensationellen Leistung, überholte mehr als 20 Autos und belegte auf SP 1 den tollen 14. Rang.

Wenn jemand nach der ersten Etappe der Rallye Lissabon-Dakar 2007von einem „Auftakt nach Maß“ sprechen kann, dann ist es mit Sicherheit der Österreicher Raphael Sperrer. Erst zum zweiten Mal bei der härtesten Rallye der Welt am Start, fuhr er gleich auf der ersten, 117 Kilometer langen Sonderprüfung auf den sensationellen 14. Gesamtrang, nur wenige Sekunden hinter dem amerikanischen Superstar Robby Gordon im Hummer H3!

„Es ist eigentlich ganz gut gelaufen“ resümierte Sperrer kurz nach der Zieldurchfahrt zufrieden. „Ich hätte sogar noch etwas schneller fahren können, aber es war unheimlich schwierig und gefährlich. Fast die gesamte Sonderprüfung führte durch tiefen Sand, die Bäume stehen nur Zentimeter von der Strecke weg. Und aufgrund unserer hohen Startnummer hatten wir enorm tiefe Spurrillen, teilweise bis zu 60, 70 Zentimeter. Da ist der Heckantrieb nicht unbedingt ein Vorteil. Und dann mußte ich auch noch dauernd überholen, es waren sicher mehr als 20 Konkurrenten. Wenigstens funktioniert das neue Warnsystem, das das Überholen erleichtern soll, perfekt – so wurden wir nicht allzu lange aufgehalten…“

Co-Pilot Sylvain Poncet war baff, als er von der Platzierung erfuhr: „Ich bin mit Raphael ja jetzt die ersten Kilometer gefahren und ich muß sagen, man merkt sofort, daß er zu den ganz schnellen Piloten gehört. Was er auf diesen engen Wegen aufgeführt hat, war einfach toll. Daß wir Vierzehnte sind ist super vor allem in Hinblick auf die Startposition morgen!“

Der Buggy des französischen Teams SMG lief auf dem Weg zu dieser Top-Platzierung nicht nur völlig problemlos, er hat durch seinen Sechsliter-Achtzylinder vor allem viel mehr Kraft und Drehmoment als das Vorjahresauto:

„Das fährt sich einfach viel besser“, so Sperrer, der sich die Freude über den ausgezeichneten Auftakt nicht besonders ankennen ließ: „Wir müssen konzentriert bleiben, denn das war nur ein kurzer und kleiner Vorgeschmack auf die Schwierigkeiten in Afrika… Aber natürlich bin ich happy, mitten in die Weltspitze gefahren zu sein. Diesen Vierzehnten Rang widme ich Angelika Kresch von der Firma Remus, die mich seit langen Jahren so toll unterstützen – sie hat heute Geburtstag und ein besseres Geschenk als eine Top-Fünfzehn-Platzierung bei der Dakar gibt’s wahrscheinlich nicht!“

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