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24h Le Mans 2009

Defektdrama in der Boxeneinfahrt

Für Richard Lietz endete das Kultrennen bittere 100 Meter vor der rettenden Linie zur Boxeneinfahrt: Elektrischer Defekt bei der Benzinzufuhr.

Alles im grünen Bereich, alles auf Schiene, so präsentierte sich die 77.Ausgabe der legendären 24 Stunden von Le Mans für die Startnummer 77 des Teams Felbermayr-Proton mit den Porsche Werksfahrern Richard Lietz, Marc Lieb und Wolf Henzler. Aber es kam Alles anders.

Als um 15.00 Uhr das Rennen mit fliegendem Start fregeben wurde, setzte sich gleich eine eng zusammenliegende Spitzengruppe in der GT2 Klasse ab. Unter Anderen in Führung: Startfahrer Marc Lieb im Felbermayr Porsche 911 GT3 RSR.

Kurz vor der Übergabe nach einer knappen Rennstunde Reifenschaden links hinten, aber dieser wird schnell einschließlich notwendiger Karosseriereapartur erledigt und Richard Lietz übernimmt.

Dann das Drama: In der letzten Runde seines Turns meldet Richard Lietz Probleme mit der Benzinzufuhr. Mit Haken und Ösen erreicht er den Start-Ziel Bereich. 100 Meter vor der rettenden Linie in der Boxeneinfahrt jedoch geht nichts mehr. Starter kaputt, Batterie leer, Fremde Hilfe ist nicht erlaubt, das ist das Ende der 24 Stunden von Le Mans 2009 für Richard Lietz.

Die Überprüfung des Fahrzeugs ergab: Genug Sprit vorhanden, elektrischer Defekt bei der Benzinzufuhr.

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