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Rebellion kürzt US-Pläne weiter

Das Schweizer Team hat seine ALMS-Auftritte auf ein Minimum reduziert – ein einziges Rennen soll 2013 noch auf dem Plan stehen.

Rebellion hat sein Programm in der American Le Mans Series nun fast komplett heruntergefahren. Ursprünglich wollte man bei den restlichen Events nur mit einem einzigen Lola-Boliden antreten, nun wird man die Aktivitäten in den USA bis auf das Serienfinale, dem Petit Le Mans in Road Atlanta, komplett einstellen. Der Grund ist – wie schon bekanntgegeben – der eigene, von Oreca gebaute LMP1-Bolide, der ab 2014 in der Langstrecken-WM an den Start gehen soll.

"Das neue Programm ist eine Riesen-Verpflichtung, und wir schauen auf Möglichkeiten, ein wenig Geld für das nächste Jahr zu sparen", erklärt Teammanager Bart Hayden noch einmal. Dass die beiden Fahrer Nick Heidfeld und Neel Jani 42 Punkte hinter den Führenden Lucas Luhr und Klaus Graf liegen, habe dabei aber keine Rolle gespielt, wie Hayden versichert: "Wir haben nie geplant, in die USA zu kommen, um zu versuchen, die Meisterschaft zu gewinnen. Wir wollten Rennen gewinnen, und sind in Laguna Seca und Long Beach nah dran gewesen."

In dieser Saison nahm die Schweizer Mannschaft an den ersten drei der bisherigen fünf Saisonrennen teil: Bei den 12 Stunden von Sebring im März kamen beide Boliden zum Einsatz, seitdem sind Nick Heidfeld und Neel Jani in Long Beach und Laguna Seca solo unterwegs gewesen. Durch die neue Situation ist auch noch nicht klar, wer den einzigen Lola-Boliden in der restlichen WEC-Saison pilotieren wird. Ursprünglich waren Mathias Beche, Nicolas Prost und Andrea Belicchi dafür vorgesehen, doch nun seien alle Kombinationen denkbar, wie Hayden verrät. Eine Entscheidung soll spätestens in der zweiten Augustwoche fallen.

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