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Die Fans sind begeistert

Eine Weltmeisterschaft in der "grünen Hölle": Die Tourenwagen-WM plant ein Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife.

Nein, das ist kein Aprilscherz. Sie lesen richtig: Die Tourenwagen-WM (WTCC) soll auf der Nordschleife des Nürburgrings fahren! Die Meisterschaft könnte für ihren Auftritt in der "grünen Hölle" sogar von ihrem üblichen Rennformat von zwei Läufen zu je 60 Kilometer abweichen und nur ein Rennen austragen, allerdings über eine größere Distanz.

Für die WTCC und die Nürburgring-Nordschleife wäre dieser Deal eine Sensation. Denn seit dem letzten Formel-1-Rennen auf der altehrwürdigen Rennstrecke 1976 und der Sportwagen-WM 1983 hat sich keine WM unter dem Banner des Automobil-Weltverbands (FIA) mehr auf die Nordschleife gewagt. Als nationale Rennserie trug hingegen die "alte" DTM zwischen 1988 und 1993 einige Läufe auf der Nordschleife aus.

Für die WTCC würde ein Rennwochenende auf der Nordschleife wahrscheinlich die bisher größte Herausforderung darstellen. Rein aus logistischer Sicht wäre der Aufwand gigantisch, schließlich müsste die komplette Eifel-Rennstrecke für eine TV-Übertragung mit Kameras bestückt werden. Außerdem würde sich die Meisterschaft wohl in eine bereits bestehende Großveranstaltung eingliedern.

Und dann wäre da natürlich noch die Nordschleife selbst: mit einer Länge von über 20 Kilometern, mit über 70 Kurven, mit einem Höhenunterschied von etwa 300 Metern, mit einem maximalen Gefälle von elf Prozent und mit einer maximalen Steigung von 17 Prozent. Vor allem aber ohne große Sturzräume, dafür mit nicht einsehbaren Kurven, einigen Sprungkuppen und mit richtig viel Motorsport-Historie...

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