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Horner rechnet mit Renault-Abschied

Die Debatte um die Motorentwicklung während der Saison spitzt sich zu: Der R·B·R-Teamchef glaubt, Mercedes forciere den Renault-Ausstieg.

Einige Monate lang war es still geworden um den Zankapfel Antriebsentwicklung, jetzt feiert das im vergangenen Winter heftig diskutierte Formel-1-Politikum ein Comeback: Christian Horner prescht vor, indem er Mercedes davor warnt, mit dem Blockieren einer möglichen Öffnung zugunsten von Modifikationen während der Saison Renault zu verprellen. "Wenn man im Februar die Schotten dichtmacht, dann verabschiedet man sie praktisch", postuliert der Teamchef von Red Bull Racing.

Zwar will Horner einen Ausstieg der Franzosen nicht als zwangsläufig bezeichnen, hält es jedoch für unausweichlich, dass das Ende des Engagements im Vorstand ernsthaft diskutiert wird. "Sie müssen nicht, aber die Situation ist die, dass wir uns an einem kritischen Punkt befinden, was ihre Verpflichtungen für die Zukunft betrifft", so der Brite. Horners Ziel ist es offenbar, Druck auf Mercedes auszuüben, um die Deutschen doch noch zu überzeugen, ein Teilgebiet ihrer Dominanz aufzugeben.

In Richtung Toto Wolff und Co. wird er ungewohnt deutlich: "Mercedes sollte denken wie ein Erwachsener. Die FIA auch, wenn sie erwägt, was für die Formel 1 das Beste ist. Wenn es sich die Formel 1 leisten kann, einen Antriebshersteller zu verlieren, bleiben wir beim 28. Februar", poltert Horner und unterstreicht, was das Einfrieren des Status quo noch vor dem Saisonstart für Folgen hat: "Aus Renaults Sicht wäre es das Schlimmste; effektiv ist die Entwicklung für immer eingefroren."

Welche zentrale Rolle die Aggregate in der "Königsklasse" derzeit spielen würden, will Horner beim Grand Prix von Kanada am vergangenen Wochenende erkannt haben. Sein Team ging unter, während andere Mercedes-Teams auf der Powerstrecke von Montréal urplötzlich vorne mitmischen konnten: "Die Autos von Force India und Lotus wurden seit Melbourne kaum angefasst, und sofort ist es ein ganz anderes Rennen. Der Einfluss des Antriebs wird überall deutlich, er ist signifikant und nicht zu übertünchen."

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