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WEC: News

Rebellion zeigt neuen Oreca R13 LMP1

Der Rebellion R13 LMP1 von Oreca ist zwar noch nicht fertig, die Schweizer haben aber bereits Computerillustrationen veröffentlicht.

Illustrationen: Team

Rebellion hat erste Bilder seines neuen LMP1-Boliden R13 gezeigt, der derzeit beim französisichen Chassishersteller Oreca gefertigt wird. Äußerlich sind am Fahrzeug mit seiner seiner rot-schwarzen Lackierung kaum Unterschiede zum Oreca 07 LMP2 auszumachen. "Das Auto sieht schnell aus. Ich freue mich schon darauf, es fahren zu dürfen", sagte Porsche-Exilant Neel Jani.

Der Schweizer mit indischen Wurzeln wird sich den von einem Gibson-Motor angetriebenen R13 mit der Startnummer 1 mit André Lotterer und Bruno Senna teilen, im Schwesterauto werden Mathias Beche, Thomas Laurent und Gustavo Menezes agieren. "Oreca gibt alles, um uns ein tolles Auto zu bauen. Ich denke, wir werden ein beeindruckendes Paket haben. Hoffentlich können wir damit in Le Mans vorne mitfahren", erklärte Beche. Das Roll-out des neuen LMP1 soll kurz vor den offiziellen Vorsaisontestfahrten der Langstrecken-WM erfolgen.

"Rebellion ist ein kleines Team, aber es hat sehr viel Erfahrung. Außerdem arbeitet es eng mit Oreca zusammen – und die wissen genau, wie es läuft. Die werden uns schon ein schnelles LMP1-Auto bauen. Wir haben eine starke Fahrerbesetzung, würde ich meinen. Wir alle können den Start in die neue Saison kaum noch erwarten", zeigte sich auch Lotterer vor seinem ersten Einsatz für das Privatteam optimistisch.

Jüngste Testfahrten von ByKolles, Manor und SMP in Aragonien haben gezeigt, dass die privaten LMP1-Autos 2018/19 sehr schnell sein dürften. "Die große Frage ist, ob wir Toyota tatsächlich gefährlich werden können. Ich denke, auf den normalen WEC-Kursen wird es schwierig, weil sie da mit Hybrid und Allrad einen zu großen Vorteil haben, aber in Le Mans könnte etwas gehen. Ich hoffe, dass wir Toyota richtig unter Druck setzen können", meinte Lotterer, der bereits drei Mal beim 24-Stunden-Rennen siegen konnte.

"Unser Topspeed sollte höher sein als jener von Toyota. Hinzu kommt, dass bei der Hybridtechnologie im Dauerlauf nicht immer alles stabil läuft. Das haben wir gesehen. Bei Toyota, bei Porsche, eigentlich immer wieder. Ich halte die Hybridtechnologie zwar definitiv für rennreif auf der Langstrecke, aber bei 24 Stunden kann es von Vorteil sein, wenn technologisch nicht alles am Maximum ist", erklärte Lotterer mit Verweis auf die Dramen der letzten Jahre.

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