MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

RB Racing setzt auf Honda-Aggregate

Red Bull Racing hat sich entschieden: Ab nächster Saison wird man in der Formel-1-WM wie Toro Rosso mit Honda-Aggregaten antreten.

Lange hat Red Bull Racing die Entscheidung hinausgezögert, nun ist sie gefallen: Das österreichisch-britische Team beendet seine langjährige Zusammenarbeit mit Renault und wechselt ab der Formel-1-WM 2019 den Motorenpartner: Wie das Schwesterteam Toro Rosso setzt man künftig ebenfalls auf Honda-Aggregate.

Obwohl die Bekanntgabe der Kooperation eigentlich erst im Rahmen des Großen Preises von Österreich erfolgen sollte, hatte Renault auf eine rasche Entscheidung gedrängt. Nun wurde diese ausgerechnet vor dem Heimrennen der Franzosen publik.

Zuletzt hatte sich RB Racing beim Grand Prix von Kanada in Montréal ein aktuelles Bild von den jüngsten Ausbaustufen bei Renault und Honda gemacht, weil beide Hersteller mit Updates nach Nordamerika gereist waren. Anschließend wollte man die Daten sichten und eine fundierte Entscheidung treffen.

RB Racing ist bereits seit 2007 mit Renault-Motoren unterwegs und hat zwischen 2010 und 2013 vier Mal in Folge beide WM-Titel geholt. Renault verliert nun sein bestes Kundenteam, das jedoch auch stets dem eigenen Werksteam überlegen war.

Honda hingegen präsentiert sich heuer im Vergleich zu den McLaren-Jahren 2015 bis 2017 leicht verbessert, was am Ende wohl den Ausschlag zugunsten des japanischen Herstellers gegeben haben dürfte, wenngleich man auch mit Honda keinen Werksstatus genießen wird.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Max Verstappen steckt bei Red Bull in der Krise, während Mercedes die Formel 1 nach Belieben dominiert - Experte Jolyon Palmer sieht einen Wechsel nahen

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Kimi Antonelli holt nach China seine zweite Formel-1-Pole und verlängert die Mercedes-Dominanz - Max Verstappen verliert Teamduell und scheidet in Q2 aus