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Formel 1: News

RB Racing setzt auf Honda-Aggregate

Red Bull Racing hat sich entschieden: Ab nächster Saison wird man in der Formel-1-WM wie Toro Rosso mit Honda-Aggregaten antreten.

Lange hat Red Bull Racing die Entscheidung hinausgezögert, nun ist sie gefallen: Das österreichisch-britische Team beendet seine langjährige Zusammenarbeit mit Renault und wechselt ab der Formel-1-WM 2019 den Motorenpartner: Wie das Schwesterteam Toro Rosso setzt man künftig ebenfalls auf Honda-Aggregate.

Obwohl die Bekanntgabe der Kooperation eigentlich erst im Rahmen des Großen Preises von Österreich erfolgen sollte, hatte Renault auf eine rasche Entscheidung gedrängt. Nun wurde diese ausgerechnet vor dem Heimrennen der Franzosen publik.

Zuletzt hatte sich RB Racing beim Grand Prix von Kanada in Montréal ein aktuelles Bild von den jüngsten Ausbaustufen bei Renault und Honda gemacht, weil beide Hersteller mit Updates nach Nordamerika gereist waren. Anschließend wollte man die Daten sichten und eine fundierte Entscheidung treffen.

RB Racing ist bereits seit 2007 mit Renault-Motoren unterwegs und hat zwischen 2010 und 2013 vier Mal in Folge beide WM-Titel geholt. Renault verliert nun sein bestes Kundenteam, das jedoch auch stets dem eigenen Werksteam überlegen war.

Honda hingegen präsentiert sich heuer im Vergleich zu den McLaren-Jahren 2015 bis 2017 leicht verbessert, was am Ende wohl den Ausschlag zugunsten des japanischen Herstellers gegeben haben dürfte, wenngleich man auch mit Honda keinen Werksstatus genießen wird.

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