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Rallycross-WM: Interview

Rallycross-WM für Scheider ein Thema

Timo Scheider hofft, auch im nächsten Jahr in der Rallycross-WM starten zu können, für deren Zukunft er durchaus optimistisch ist.

Neben seinem Engagement als BMW-Werksfahrer im GT3-Sport möchte Timo Scheider auch in der Saison 2019 in der Rallycross-WM dabei sein. Der zweifache DTM-Champion hofft, dass er im nächsten Jahr mehr Rennen als 2018 bestreiten kann. In der abgelaufenen Saison war Scheider an vier Wochenenden mit einem Seat Ibiza RX von Münnich am Start.

"Wir müssen noch sehen, was die Zukunft bringen wird, aber sicher wird die WRX 2019 ein Thema für mich sein", sagte Scheider. "Vor ein paar Jahren gab mir René [Münnich, Anm.] meine erste Chance in der WRX, und seitdem haben wir eine ziemlich gute Beziehung. In dieser Saison haben wir aufgrund der Tatsache, dass ich in der WRX und im WTCR für ihn gefahren bin, viel Zeit miteinander verbracht, sind oft zusammen gereist, wodurch unsere Beziehung noch enger wurde. Ich würde bereits sagen, dass wir mehr sind als nur Fahrer und Teamchef, und das ist eine Verbindung, die für die Zukunft interessant sein könnte. Ich würde gerne mit René fahren, das ist das Realistischste für 2019, aber wie das Programm aussehen wird, daran arbeiten wir noch."

Für Münnich hatte Scheider 2015 sein erstes Wochenende in der Rallycross-WM bestritten. 2017 bestritt er die komplette Saison für MJP, konnte beim Saisonauftakt das Qualifying gewinnen und kam im Finale hinter Mattias Ekström auf Platz zwei. Am Ende der Saison war Scheider bester Fahrer eines Privatteams. Obwohl er 2018 nur sporadisch in der Rallycross-WM am Start war, hängt sein Herz weiterhin an dieser Disziplin: "Ich denke immer noch, dass dies die Meisterschaft mit dem größten Potenzial für gute und spannende Rennen ist, sowohl für uns Rennfahrer als auch für Fans."

Daran wird sich seiner Einschätzung nach auch nach der für 2021 geplanten Umstellung auf Elektroautos nicht ändern. "Wenn es eine Serie gibt, die vom Rennformat her für Elektroautos geeignet ist, dann mit Sicherheit die WRX – und auch mit Elektroautos wird es für die Fans megaspannend sein", so Scheider. "Ich hoffe, dass alles bald geklärt ist und wir eine strahlende Zukunft für den Rallycrosssport sehen werden, denn ich bin immer noch in ihn verliebt."

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