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Die Stimmen der Sieger

Chevrolet bejubelt die beiden Laufsiege beim Saisonauftakt in Curitiba. Erst triumphierte Rob Huff, dann sicherte sich Alain Menu den nächsten Sieg…

Die Titelverteidiger von Chevrolet knüpften beim Saisonauftakt 2011 genau dort an, wo sie zum Ende der vergangenen Saison aufgehört hatten: Rob Huff und Alain Menu bescherten der Mannschaft von Chevrolet Europa Motorsport-Manager Eric Neve beim ersten Wochenende des Jahres gleich beide Laufsiege und positionierten sich - genau wie Yvan Muller - an der Spitze der WM-Gesamtwertung.

Dies stimmt Teamoberhaupt Neve überaus zufrieden: "Was für eine tolle Art und Weise, die neue Saison zu beginnen", schwärmt der Franzose. "Wir dürfen stolz sein auf das gesamte Team - auf die Fahrer und vor allem auf die Motorenleute, welche im Winter schlichtweg fantastische Arbeit geleistet haben. Nur deswegen hatten wir hier in Curitiba ein perfektes Wochenende", gibt Neve zu Protokoll.

"Schön, dass so viele Fans an der Strecke waren. Der Ansatz, gemeinsam mit den brasilianischen Stockcars anzutreten, war sicher eine gute Idee", meint Neve. Vor allem Lokalmatador Carlos "Caca" Bueno sorgte für Begeisterung auf den Zuschauerrängen. Der brasilianische Rennfahrer überzeugte mit dem Chevrolet Cruze 1,6T und landete in beiden WM-Sprintrennen unter den Top-5-Piloten.

"Es war ein angenehmes Wochenende und eine tolle Erfahrung, Teil eines solchen Teams zu sein. Hoffentlich habe ich schon bald erneut Gelegenheit, in der WTCC anzutreten", sagt Bueno, während auch Muller bester Dinge ist. "Zwei Podestplätze zum Saisonauftakt sind eine gute Leistung. Ich siegte zwar nicht und führe auch nicht in der Gesamtwertung, bin aber trotzdem zufrieden."

"Das Auto funktioniert nämlich absolut einwandfrei", hält der Titelverteidiger fest und Menu fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: "Am Sonntag ging es glücklicherweise besser als am Samstag." Der Schweizer hatte in der Qualifikation verwachst, profitierte dann aber von einer Strafe gegen Fredy Barth (SEAT-Swiss) und raste von der Pole-Position zum Sieg im zweiten Rennen des Tages.

Ähnliches war wenige Augenblicke zuvor bereits Huff gelungen. Der Brite liegt dank seines Sieges und eines vierten Platzes an der WM-Spitze. "Es war ein brillantes Wochenende für das gesamte Team", sagt der langjährige Chevrolet-Fahrer. "Brasilien als WM-Führender zu verlassen, ist natürlich eine schöne Sache. Alles lief prima und wir dürfen sehr zufrieden sein mit diesen Resultaten."

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

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