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WEC: Fuji

Toyota gewinnt Regen-Farce

Nach zwei längeren Unterbrechungen wegen Regen und Aquaplaning wurde nach einer weiteren Runde hinter dem Safety Car endgültig abgebrochen.

Foto: WEC

37 Jahre nach der Formel-1-Regenschlacht, die derzeit durch den Hollywood-Film "Rush" die deutschen Kino-Zuschauer begeistert, hat die Rennstrecke in Fuji wieder ein chaotisches Regenrennen bekommen: Der heutige dritte Saisonlauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) musste wegen strömenden Regens nach 16 Runden endgültig abgebrochen werden.

Als die dritten und letzten roten Flaggen geschwenkt wurden, lag Lokalmatador Kazuki Nakajima (Toyota) in Führung, allerdings ohne auch nur eine einzige freie Rennrunde ohne Safety-Car gefahren zu sein. Wurz/Lapierre/Nakajima wurden nach 16 Runden auch offiziell zum Sieger erklärt.

Da mehr als zwei Runden und weniger als 75 Prozent der Renndistanz absolviert wurden, erhalten alle Fahrer eines Teams halbe Punkte gutgeschrieben, diese werden also nicht nur dem Startfahrer zuerkannt.

Hinter dem siegreichen Toyota ging Platz zwei an Kristensen/Duval/McNish (Audi), gefolgt von Belicchi/Beche (Rebellion-Lola-Toyota). Der zweite Audi wurde nach anfänglichen Problemen auf dem 26., der zweite Toyota auf dem 27. Platz gewertet.

Audi sicherte sich vorzeitig beide Titel in der Fahrer- und auch der Markenwertung der Langstrecken-Weltmeisterschaft - offen ist noch, welches der beiden Fahrerteams die WM gewinnt.
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Der vierte Platz (Sieg in der LMP2-Wertung) ging somit an Baguette/Gonzalez/Plowman (Oak-Morgan-Nissan). In der LMP2 wurde der Lotus #32 mit Dominik Kraihamer auf Rang acht gewertet.

Turner/Mücke/Makowiecki (Aston Martin) entschieden die GTE-Pro-Klasse für sich, während sich ihre Markenkollegen Nygaard/Poulsen/Senna in der LMGTE-Am-Wertung durchsetzten.In der GTE-Pro belegte der Porsche #92 mit Richard Lietz Platz vier.

Porsche übte hernach scharfe Kritik an den Unterbrechungen und dem endgültigen Rennabbruch.

Siehe "Kritik von Porsche" im Menü rechts oben, dort finden Sie auch den Bericht von Toyota/Alex Wurz sowie den Bericht Audi.

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