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DTM: Hockenheim I

Vorfreude bei DTM-Rookie Philipp Eng

Der Neuzugang kann den Saisonstart kaum erwarten, sieht 2018 als guten Zeitpunkt einzusteigen und freut sich auf die Herausforderung.

Fotos: Markus Kehl, Agency People Image; ITR GmbH

Philipp Eng steht kurz vor seiner ersten DTM-Saison, mit 28 Jahren ist er allerdings kein klassischer Rookie: Der Salzburger kann ähnlich wie DTM-Champion René Rast vor dessen Premierenjahr schon viele Erfolge in anderen Meisterschaften vorweisen; unter anderem holte er die Titel im Porsche Carrera Cup und im Porsche Supercup. Auch wenn er im Motorsport schon ein alter Hase ist, freut sich Eng auf die Herausforderung.

Ganz besonders gespannt ist er auf die Zweikämpfe mit den erfahrenen Gegnern. "Ich freue mich darauf, weil ich die meisten Fahrer nur aus dem Fernsehen kenne. Dass ich jetzt gegen sie fahre, ist schon cool", schwärmt der BMW-Pilot. Eng kennt die DTM bislang nur von Testfahrten sowie als VIP-Betreuer, der in den vergangenen Jahren Boxenführungen geleitet hat. "Dass ich jetzt im Fahrerkader bin, ist aber schon extrem cool und lässt mich besser schlafen", sagte der Österreicher.

Der Zeitpunkt für den Einstieg in die deutsche Silhouettenserie könnte wegen des heuer reduzierten Abtriebs und der Beschränkung aerodynamischer Hilfsmittel an den Autos aus seiner Sicht nicht besser sein. Während sich seine Rivalen erst an die Veränderungen gewöhnen müssen, kann Eng unvoreingenommen ins Cockpit klettern. "Ich glaube, es ist ein guter Zeitpunkt, um einzusteigen, da es für die anderen ja auch neu ist. Ein Nachteil ist es aber bestimmt nicht", weiß der Salzburger.

Gerne würde er eine ähnliche Meisterleistung wie René Rast im Vorjahr schaffen – als Rookie direkt zum DTM-Titel. "Ich hoffe, dass wir am Ende des Jahres hier sitzen und sich das nicht mehr so unrealistisch anhört. Es ist natürlich das Ziel. Als Rennfahrer und Sportler will ich immer gewinnen", gesteht Eng, der sich die Latte jedoch nicht zu hoch legen will und deshalb realistisch bleibt.

"Ich persönlich erwarte, dass ich vielleicht das eine oder andere Mal aufs Podium komme und vielleicht am Ende des Jahres auch einen Sieg vorweisen kann, denn wenn man sich die Qualität der anderen Fahrer ansieht ... da muss man sich erst einmal durchsetzen." Er werde sich selbst keinen Druck machen, sondern einfach ins Auto steigen und so schnell fahren, wie es geht.

Die Konkurrenten halten große Stücke vom DTM-Neuling, besonders Lucas Auer von Mercedes freut sich sehr über die Ankunft seines Landsmanns. "Ich finde es cool, dass noch ein Österreicher in der DTM ist. Philipp ist ein richtig schneller Kerl. Er ist nicht der typische Rookie, der mit 19 Jahren in die DTM kommt. Ich glaube, von Philipp wird man in diesem Jahr vieles erwarten können. Mit BMW ist es eine starke Kombination", so der Tiroler.

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