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Fünf Mann stark ist die heimische Abordnung für die 75. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens in Le Mans. Wie sind ihre Chancen auf einen Klassen-Erfolg?

Johannes.Gauglica@motorline.cc

Während am 16. und 17. Juni an der Spitze das Diesel-Duell Audi (drei R10) gegen Peugeot (zwei 908 HDi FAP) toben wird, darf sich in der LMP2-Klasse Norbert Siedler Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Für das deutsch-britische Team Kruse Motorsport geht der junge Tiroler in seiner ersten Endurance-Saison gleich im berühmtesten 24-Stunden-Klassiker an den Start, er hat zehn unmittelbare Gegner. Seine Teamkollegen sind, genau wie in der Le Mans Series, Jean de Pourtales und Tony Burgess; sein Dienstfahrzeug ein 600 PS starker Pescarolo-Judd V8.

A propos V8: In der großen GT-Klasse ist das Team Corvette der Seriensieger der letzten Jahre. Und wieder wird das andere GT-Superteam, Aston Martin Racing unter der Ägide von David Richards, gegen die amerikanische Übermacht ankämpfen. Die letzten Rennen waren jeweils Sekundenduelle, bis das Rennglück für Corvettes entschied. Die „Privaten“ können nur auf „Durchhalten“ fahren und auf Materialermüdung der stärksten Teams hoffen.

Mithoffen wird heuer Philipp Peter, er steuert die Corvette C6.R des Teams PSI Experience – also jenes Teams, das sich in der FIA-GT-Meisterschaft überraschend von ihm getrennt hat. Das Budget für Le Mans war offenbar bereits fixiert; seine Kollegen werden Claude-Yves Gosselin und David Hallyday sein. Sie haben 14 Rivalen, ein Platz unter den Top 6 ist möglich.

Die größte Österreicher-Dichte weist die Klasse GT2 auf, dort absolviert Richard Lietz seine Premiere an der Sarthe. Den Porsche 997 von IMSA Performance teilt er sich mit seinem LMS-Stammpartner Raymond Narac, dazu kommt sein amerikanischer Porsche-Werks-Kollege Patrick Long. Sie wollen um den Klassensieg ein Wörtchen mitreden.

Aus der ein Dutzend Autos starken Konkurrenz sticht der Porsche des Seikel-Teams hervor, dort werden Vater und Sohn Horst Felbermayr gemeinsam mit dem Amerikaner Philipp Colin ein „Team der Gentlemen“ bilden. Ankommen steht bei dieser Mannschaft im Vordergrund, die dort übrigens eine Abschiedsvorstellung gibt; Teamchef Peter Seikel geht nach diesem Rennen in Renn-Pension.

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