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Pech für Diesel-Meister Waldherr

Andreas Waldherr hatte sich den Saisonauftakt bei der Jänner-Rallye anders vorgestellt, ein Turboschaden beendete den Ausflug vorzeitig.

Nach nur zwei Sonderprüfungen war der Traum eines schönen Winter-Abenteuers im Mühlviertel für Diesel-Staatsmeister Andreas Waldherr und seinen Co-Piloten Richard Jeitler leider ausgeträumt.

„Ungewohnt ist es, wieder mit einem so verhältnismäßig PS-schwachen Auto unterwegs zu sein“, war man vor dem Start noch guter Dinge. „Aber Rallye-Kilometer sind immer gut, das Sponsorgeld hat gestimmt, also machen wir es.“

Zum Duell mit dem Radstädter Didi Huber, der einen absolut gleichwertigen VW Golf IV TDI bewegte, kam es dann aber leider nicht:

„Schon auf der 1. Sonderprüfung ist der Turboschlauch abgefallen, das hat mindestens 40 Se-kunden gekostet. Wir haben das auf der Verbindungsetappe dann repariert und dann ist er in SP 2 wieder heruntergefallen. Wir wollten uns aus der Prüfung retten, aber das Problem hat offenbar den Turbolader angeknackst."

"Es gab keine Chance mehr, noch über die 3. Sonder-prüfung zu kommen und außerdem hätten wir ohnehin keinen Reservelader mehr gehabt. Natürlich sind wir sehr enttäuscht, denn wenn man sich das Gesamtergebnis ansieht, hätte ich mir schon einen Platz um 12 zugetraut. Jetzt bereiten wir uns gewissenhaft auf die OMV-Burgenland-Rallye Mitte März vor, den ersten Meisterschaftslauf der Saison 2002, die wir ja erstmals mit unserem neuen VW Golf IV TDI Kit-Car bestreiten werden können."

Action-Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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