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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Gottfried Kogler über die kurzfristige Entscheidung bei der "Jänner" zu starten und die Hintergründe des Zeitverlustes.

Das neu gegründete Dark-Dog-Racing-Team erlebte im Rahmen der Jänner-Rallye seine Premiere, die zwei knallgelben Mitsubishis pilotiert von Martin Zellhofer und Gottfried Kogler waren beim Publikum von Anfang an beliebt. Während Zellhofer bereits auf einige Erfahrung im Mitsubishi Evo III zurückblicken konnte, betrat „Koksi“ Kogler Neuland.

Der St. Pöltner Polizist hat im Anschluss an die Jänner-Rallye mit uns über seine Leistung geplaudert. Die Zeiten, die im Vergleich zur Spitze gefahren wurden, waren nicht gerade berauschend, Gottfried erklärte uns aber den Hintergrund:

„Als ich vor ca. 4 Wochen das Dark-Dog-Team gegründet habe, hatte ich eigentlich nicht vor, die Jänner-Rallye mit einem mir fremden Auto zu fahren. Der Evo von Adi Ramoser wurde aber schließlich zeitgerecht fertig und er bot mir den Start an. Bis dahin bin ich noch nie in einem Gr. N Mitsubishi gesessen, zudem war das Auto nicht versichert und Adi Ramoser fehlte jegliche Erfahrung eines Co-Piloten. Ich achtete somit ab der 1. SP darauf, das Auto nicht zu zerstören.“

Auf der 7. SP wurde es aber dann doch ziemlich haarig: „Vermutlich betrunkene Fans hatten Unmengen von Schnee in eine Linkskurve geschaufelt, insgesamt flogen dort 7 Autos aber, darunter auch leider meines. Mit Hilfe der Zuschauer haben wir den Wagen dann aber wieder flott bekommen, aber dennoch rund drei Minuten verloren.“

Und eines war bereits vor dem Start für „Koksi“ klar: „Ich war mir bewusst, dass ich bei meinem ersten Antreten in diesem Auto gegen Gaßner, Baumschlager und Co keine Chance haben würde, mein Gedanke war eher, den österr. Motorsport etwas zu beleben und ein wenig Spaß am Fahren zu haben!“

Action-Fotos und Videos finden Sie in der rechten Navigation!

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