MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ein lautes Auto muss nicht schnell sein

Nach dem Unfall bei der Heimrallye lautete die Devise für das Team um Heinz Jakobitsch/Ingo Otti „Durchkommen“.

Mit diesem Ziel ging man an den Start der Dunlop Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye, man wollte auf jeden Fall die Rallye beenden und Punkte für die Meisterschaft sammeln.

Mit dem 4. Rang bis 2000 ccm (N3) nach der ersten Etappe und nur 25 Sekunden Rückstand auf Christian Lippitsch waren Heinz Jakobitsch und Ingo Otti nicht unglücklich, mit Zuversicht startete man in die zweite Etappe.

Heinz Jakobitsch beschreibt die Ereignisse des zweiten Tages: „Unser Ziel in der zweiten Etappe war es, Christian Lippitsch anzugreifen und noch Platz 3. bis 2000 ccm zu erreichen. Leider hat unser Auto bei unserem Plan nicht mitgespielt. Ab Sonderprüfung 11 begann unsere Motorelektronik zu streiken. Der Motor drehte nur mehr bis 3000 Touren und hatte ständig Aussetzer. Somit versuchten wir nur noch, das Ziel zu erreichen.“

Dass man am Ende der Dunlop Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye noch den vierten Platz bis 2000 ccm (N3), und somit in der Formel 2 Meisterschaft den 2. Platz erobern konnte, grenzt an ein Wunder.

Beim Zieleinlauf in Kirchdorf war das Dienstfahrzeug jedenfalls lauter als ein WRC, leider musste man die Erfahrung machen, dass man damit dann aber nicht automatisch so schnell ist, wie mit einem WRC...

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen

Weitere Artikel:

Die Formel 1 fährt im Oktober ein zusätzliches Rennen in Malaysia, um den Ausfall von Bahrain im Frühjahr zu kompensieren - Tripleheader mit Baku und Singapur

MotoGP-Sprint Silverstone 2026

Jorge Martin siegt - Marc Marquez Neunter

Drei Aprilia-Fahrer feiern im Sprint auf dem Podest: Martin gewinnt vor Ogura und Bezzecchi - Marc Marquez fällt mit Gripproblemen auf Platz neun zurück

Radikale Briatore-Forderung

Briatore: Formel 1 braucht 24 Sprintrennen

Flavio Briatore schlägt der Formel 1 den Weg der MotoGP vor und fordert an jedem Wochenende einen Sprint - Warum der Italiener diesen Schritt gehen würde

Hamilton kritisiert Softwareabhängigkeit

"Das ist wirklich frustrierend"

Der siebenmalige Weltmeister sieht die Formel 1 auf dem falschen Weg - Hamilton erklärt, warum Softwareprobleme und Energiemanagement den Sport verändern