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Citroen dominiert nach Grönholm-Fehler

Grönholm verliert nach Ausrutscher 30 Minuten, Citroen-Dreifach-Führung durch Loeb, McRae und Sainz, Beppo Harrach 12. der Junior-WM.

Der Zuschauerandrang bei der Rallye Monte Carlo, dem Auftakt zur Rallye-WM-Saison 2003, ist traditionell immens, dies ist auch der Grund warum die Veranstalter aus Sicherheitsgründen gleich die erste Prüfung der 2. Etappe streichen mussten.

Die Ausfallsorgie geht dennoch auch am 2. Tag munter weiter, nachdem bereits gestern beide Subarus ausschieden, erwischte es am Samstag weitere Top-Piloten.

Es scheint wie verhext, aber Peugeot scheint auch heuer mit der „Monte“ auf Kriegsfuß zu stehen, nachdem Marcus Grönholm die 1. Etappe am Freitag dominierte, musste der Weltmeister nach einem Ausrutscher auf SP 9 einen satten Zeitverlust von über 30 Minuten einstecken und ist somit chancenlos:

„Ich bin auf der vorletzten Prüfung auf einer Eisplatte geradeaus gegen einen Stein gerutscht. Ich konnte den Schaden selbst beheben, habe aber viel Zeit verloren. Nun geht es für mich darum, ins Ziel zu kommen und wenigstens einen Punkt für die Marken-WM zu holen.“

Mikko Hirvonen (Ford) und Freddy Loix (Hyundai) verabschiedeten sich auf der gleichen SP gleich ganz aus der Rallye. Ebenfalls nicht mehr dabei Grönholm’s Teamkollege Gilles Panizzi, der Franzose musste nach SP 8 aus gesundheitlichen Gründen die Rallye beenden.

An der Spitze bietet sich somit ein völlig neues Bild, beim Debüt zur ersten vollen WM-Saison ist das Citroen-Werksteam dabei, gleich voll abzuräumen. Der bereits im Vorjahr dominierende Sebastien Loeb steht nach der 2. Etappe auf der Zeitentabelle ganz oben, mit Respektabstand folgen seine neuen Teamkollegen Colin McRae (+ 1:07,9) und Carlos Sainz (+ 1:45).

Beste „Nicht-Citrone“ Markko Märtin (Ford) auf Rang vier, dahinter Richard Burns, der im Werks-Peugeot aufgrund falscher Reifenwahl viel Zeit einbüßte, sowie zwei privat eingesetzte 206 WRC von Robert und Kresta, die beide eine bemerkenswerte Leistung an den Tag legen.

Peugeot-Teamchef Provera kritisiert Burns: "Mit Richards Leistungen bin ich nicht zufrieden. Sein Auto ist genauso gut wie das von Marcus, er sollte eigentlich etwas schneller fahren.“

Morgen Sonntag folgen weitere vier Prüfungen, gegen 14:00 Uhr dürfte dann feststehen, wer den Saisonauftakt für sich entscheiden konnte.

JWRC

Beppo Harrach hatte auch auf der 2. Etappe kein Glück, nicht genug damit, dass für ihn drei der vier Prüfungen neutralisiert wurden, ist auch das Elektronik-Problem noch nicht behoben. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der rechten Navigation.

In der Junior-WM führt Tirabassi vor Katajamäki und Ligato. Der Franzose Jean-Joseph führt zwar die Wertung der Super 1600er an, um für die Junior-WM zu punkten, ist er allerdings schon zu alt...

Zwischenstand nach 2. Etappe:

1. LOEB-ELENA, Citroen, 3:08'54"00
2. McRAE-RINGER, Citroen, + 01'07"90
3. SAINZ-MARTI, Citroen, + 01'45"00
4. MARTIN-PARK, Ford, + 02'24"40
5. BURNS-REID, Peugeot, + 03'38"90
6. ROBERT-BEDON, Peugeot, + 05'11"50
7. KRESTA-HULKA, Peugeot, + 06'16"20
8. DUVAL-FORTIN, Ford, + 06'36"00
9. SCHWARZ-HIEMER, Hyundai, + 06'38"80
10. AURIOL-GIRAUDET, Skoda, + 06'41"70

15. GRÖNHOLM-RAUTIAINEN, Peugeot, + 32'20"00

JWRC

1. TIRABASSI, Renault, 3:41'07"80
2. KATAJAMÄKI, Volkswagen, + 03'47"00
3. LIGATO, Fiat, + 04'12"30

12. HARRACH, Ford, + 12'23"60

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