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Die letzte „Monte“ mit dem Octavia

Mit einem äußerst motivierten Didier Auriol kommt Skoda nach Monte Carlo, Toni Gardemeister fährt den zweiten Octavia WRC.

Manfred Wolf

Das Team mit dem kleinsten Budget hat sich einen Großen des Rallyesports an Bord geholt: Didier Auriol, dreifacher Gewinner der Rallye Monte Carlo und Weltmeister von 1994 soll Skoda 10 Jahre nach seinem letzten „Monte“ Sieg in die Punkte bringen.

Für Didier Auriol ist es eine Rückkehr in die Oberliga des Rallye-Sports, dementsprechend ungeduldig ist er auch: „Ich kann es kaum erwarten, wieder am Start zu stehen. Es ist ein neues Erlebnis, mit einem neuen Auto und in einer neuen Umgebung.“

„Noch dazu ist die „Monte“ wohl die schwierigste Veranstaltung des ganzen Jahres, da die Wetterverhältnisse so unvorhersehbar sind. Trotzdem liebe ich diese Rallye“, so der Franzose.

Aber er weist auch darauf hin, dass es keine reines Glücksspiel – wie im Casino von Monte Carlo ist: „Genauso, wie du mit deinem rechten Fuß Gas gibst, musst du auch mit Köpfchen fahren und mit viel Gefühl, um zu wissen wo du attackieren kannst und wo es eisig ist. Zu guter Letzt ist man mehr als überall anders auf die Infos der Eisspione angewiesen.“

Auriols finnischer Teamkollege Toni Gardemeister zählt zwar noch zu den jüngeren Teilnehmern in Monte Carlo, ist aber mit sechs Teilnahmen schon relativ erfahren.

Sein bestes Ergebnis war ein fünfter Platz im Jahr 2001 und auch für dieses Jahr gibt er sich zuversichtlich: „Ich mag diese Rallye sehr. Sie ist eine wirkliche Herausforderung. Alles ist möglich, vor allem, weil sich das Wetter so rasch ändern kann. Ich glaube, wir können auf diese schnell wechselnden Bedingungen gut reagieren.“

Und der Optimismus ist nicht so unangebracht. Als Gardemeister vor zwei Jahren seinen fünften Platz einfahren konnte, schrammte sein damaliger Teamkollege Armin Schwarz denkbar knapp am Podium vorbei und wurde Vierter.

Gardemeister: „Ich glaube, dass uns die „Monte“ auch heuer liegen wird. Es kommt nicht so sehr auf die reine Motorkraft an, sondern vielmehr auf eine gute Linie und den Fahrstil.“

Fabia WRC wird Octavia WRC ersetzen

Das Entwicklungsteam rund um Chef-Ingenieur Dietmar Metrich war während der äußerst kurzen Rallye-Pause damit beschäftigt, den Ovtavia WRC weiterzuentwickeln: man konzentrierte sich auf die Radaufhängungen, die Differenziale und den Motor, aber auch die Gewichtsverteilung wurde optimiert, dabei konnten ein paar Kilo eingespart werden.

Und wie man aus Skoda-Kreisen vernehmen kann, sind dies die letzten Entwicklungen am Octavia. Schon während der heurigen Saison soll das altgediente WRC vom Neuen, vor allem vom Radstand her viel kompakteren Skoda Fabia WRC ersetzt werden.

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