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Der erste Schritt ist getan

Beppo Harrach landet bei seinem Debüt in der Junior-WM auf dem 9. Rang, der Ford-Pilot ist zufrieden, wenngleich noch viel Arbeit wartet.

Beppo Harrach / Michael Kölbach (Ford Puma Super 1600) erreichten ihr vorrangiges Ziel und beendeten die 71. Rallye Monte Carlo 2003. Die beiden Junior-WM-Piloten verbesserten sich heute auf den 9. Platz in der Klasse Super 1600 und auf Rang 25 in der Gesamtwertung. Ein kleinen Sieg konnten die beiden verbuchen: Sie kamen als bestes Ford Puma-Team in die Wertung!

Höhepunkt am heutigen Final-Tag waren die Prüfungen 11 und 13 über den legendären Col du Turini, über jeweils 32 Kilometer – und mit etlichen tückischen Eisflecken:

"Wir konnten leider unser Lernprogramm aufgrund der technischen Probleme nur bedingt durchführen. Mit einem Auto, das erst ab 5.000 Umdrehungen volle Leistung bringt, ist natürlich nicht förderlich – vor allem auf glatten Streckenteilen. Heute hatten wir uns noch dazu mit den Reifen vertan. Zuletzt hatten wir keinen kompletten Satz Slicks mehr und mußten vorne mit Slicks und hinten mit Spikes fahren – das war die Hölle."

Dennoch zeigt sich der Youngster einigermaßen zufrieden: "Das wichtigste vorweg: Wir haben die Rallye beendet und konnten damit unser sprichwörtlich Ziel erreichen. Es war unsere erste Ausfahrt mit dem Ford Puma – und vom Ergebnis her konnten wir nicht mehr erwarten."

"Ich brauche sicher bis zur 1.000-Seen-Rallye, um einigermaßen mein Potential mit dem des Autos zu optimieren. Erst dann können wir auf die Ergebnisse schauen. Es wartet jedenfalls sehr viel Arbeit auf uns alle.“

"Man darf nicht vergessen, dass wir vor 10 Tagen das erste Mal in dem Ford Puma gesessen sind und insgesamt nicht mehr als 120 Kilometer testen konnten. Das ist als Vorbereitung für einen WM-Lauf dieser Klasse einfach zuwenig."

"Auch muss ich mich erst an das zweirad-getriebene Auto gewöhnen – wir beide sind noch nicht hundertprozentig harmonisch, um es vorsichtig auszudrücken."

Sehr zufrieden mit Beppo Harrach zeigte sich der ASTRA-Teamchef, Luca Pregliasco:

„Beppo hat diese Rallye sehr sensibel gefahren und musste dabei mit einem völlig unbekannten Auto eine der schwierigsten Rallyes der Welt bestreiten. Die Art und Weise, wie er sein Auto als bester Puma-Pilot ins Ziel gebracht hat, ist mehr als ehrenwert.

Harrach hat großes Potential, das uns heuer noch sehr viel Freude bereiten wird!“

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