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Paasonen kämpft um den Titel, Stohl vorzeitig out

Während Paasonen nach sieben Sonderprüfungen auf Platz drei liegt, rutschte Stohl schon auf der vierten Prüfung von der Straße und musste aufgeben.

Die Erwartungen waren groß und eigentlich hat sich das OMV World Rallye Team den Auftakt der Australien-Rallye anders vorgestellt. Doch schon nach wenigen Sonderprüfungen wurden Jani Paasonen und Manfred Stohl auf den Boden der Realität zurückgeholt.

Paasonen verlor gleich von Beginn an Sekunde um Sekunde auf Subaru-Pilot Alister McRae (GB), einen seiner Widersacher um den WM-Titel. Noch schlimmer erging es Manfred Stohl, der auf SP 4 eine enge Linkskurve zu schnell anfuhr und von der Straße rutschte. Damit war die Rallye für den OMV-Piloten zu Ende.

Jani Paasonen begann den letzten und für die PWRC entscheidenden WM-Lauf in Australien sehr verhalten. Ohne zu riskieren spulte der Finne die ersten Sonderprüfungen ab. Fazit: Nach vier Sonderprüfungen lag Paasonen auf Platz sechs in der PWRC. Alister McRae hingegen legte ungebremst los und übernahm die Spitze. Dann wachte der Finne jedoch auf und drückte das Gaspedal durch. Damit verbesserte er sich in der seriennahen Klasse nach sieben Sonderprüfungen auf den dritten Platz. Auf den Titel bringenden zweiten Rang fehlen kaum 10 Sekunden. Paasonen: „Ich habe vielleicht zu vorsichtig begonnen. Aber ich wollte mir alles einmal ansehen. Ich habe noch genug Reserven. Das Auto läuft hervorragend.“

Naturgemäß weit weniger zufrieden ist Manfred Stohl. Der 32 Jahre alte Wiener, der in Australien 2002 die seriennahe Klasse gewinnen konnte, fühlte sich vom ersten Kilometer an nicht ganz wohl. So verlor er gleich vom Start weg einige Zeit. Auf Sonderprüfung vier kam dann das Aus. Stohl fuhr eine enge Linkskurve zu schnell an, rutschte gerade aus über eine Böschung rund 30 Meter in einen Graben ab. Das OMV-Duo Stohl und Ilka Minor blieb unverletzt. Auch der Mitsubishi bekam nicht viel ab, doch an ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Stohl: „Es ist meine Schuld. Ich war einfach zu schnell. Aber wenn nicht alles zusammenpasst, kann so was leicht passieren. Mir tut dieser Ausfall besonders weh, da ich die Saison nicht so beenden wollte, wie ich sie begann…“

Sehr erfolgreich schlägt sich bislang OMV-Rookie Sebastian Vollak. Die Zielsetzung des 21 Jahre alten Deutschen war, dass er seine erste Schotter-Rallye beenden kann. Zwar fordern ihm die rutschigen Strassen rund um Perth alles ab, doch mit Platz neun am Ende des ersten Tages ist Vollak sogar nur einen Platz hinter den WM-Punkterängen platziert. Vollak: „Es ist mit Sicherheit meine schwierigste Rallye. Aber es macht enorm viel Spaß. Wenn ich die Saison noch mit dem einen oder anderen WM-Punkt beenden könnte, wäre es natürlich besonders schön.“

PWRC Zwischenstand (9 von 25 Sonderprüfungen):

1. Alister McRae (GB/Subaru) 1:18:33,8 Stunden
2. Kramjit Singh (Mal/Proton) + 45,6 Sekunden
3. Jani Paasonen (Fin/Mitsubishi) + 56,8
4. Xavier Pons (E/Subaru) + 1:24,2 Minuten

weiters:

9. Sebastian Vollak (D/Mitsubishi) + 6:26,9

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