RALLYE

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Hoffnungsvoller Saisonabschluss

Harri Rovanperä holt nach Marcus Grönholms Ausfall noch Rang zwei beim Saisonfinale, nächstes Jahr möchte man wieder um den Titel mitfighten.

Mit einem zweiten Rang bei der Rallye Australien feierte Peugeot-Werkspilot Harri Rovanperä im 307 WRC sein bestes Saisonergebnis. Ab dem zweiten Tag hatte der Finne beim WM-Finale den zweiten Rang behauptet, nicht weniger als fünf Bestzeiten gingen auf das Konto des 38 Jahre alten Schotter-Experten.

"Es war eine gute Rallye", berichtete Rovanperä. "Der Peugeot 307 WRC war äußerst zuverlässig, das hat unser Selbstvertrauen im Kampf um einen Spitzenplatz gestärkt. Wir haben uns zwar einige kleine Fahrfehler geleistet, die aber nicht viel Zeit kosteten."

Rovanperä weiter: "Vor allem die dritte und letzte Etappe war sehr schwierig, denn es herrschten sommerliche Temperaturen und die Wertungsprüfungen in den Wäldern südlich von Perth waren sehr anspruchsvoll. Aber wir haben sehr konzentriert agiert, um unseren zweiten Rang zu verteidigen. Für uns war es ein positiver Saisonabschluss."

Marcus Grönholm, der Teamkollege von Harri Rovanperä, hatte auf der ersten Etappe die Rallye souverän angeführt. Zu Beginn des zweiten Tages rutschte der Finne von der Strecke und musste aufgeben. "Die Bodenfreiheit war zu gering", analysierte der zweimalige Weltmeister.

"Deshalb hat unser Fahrzeug in einer tiefen Rille aufgesetzt, wir konnten nicht mehr lenken und rutschten heraus. Der Ausfall ist sehr ärgerlich, denn der Peugeot 307 WRC hatte den Speed und die Zuverlässigkeit, um zu siegen."

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, kritisierte: "Wir haben hier durch einen Fehler von Marcus Grönholm den Sieg an die Konkurrenz gegeben. Nun ist diese Saison endlich vorüber. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, 2005 auf die Siegerstraße zurück zu kehren."

Auch Grönholm, der die Saison mit Rang fünf in der Fahrer-WM abschließt, blickt dem kommenden Rallye-Jahr positiv entgegen: "Wir haben in Australien gemerkt, dass sich die harte Entwicklungsarbeit inzwischen auszahlt. Das ist ein positives Zeichen für die kommende Saison. Denn dann wollen wir viel Druck machen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen."

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