RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Alles im Plan

Citroen hat das Geschehen in der Rallye-WM fest im Griff – so fest, dass bei der Italien-Rallye bereits beide WM-Entscheidungen fallen könnten.

Für Citroën läuft derzeit alles nach Plan. Die Enttäuschung nach dem knapp verpassten Sieg bei der Rallye Großbritannien hielt sich in engen Grenzen. „Mit Sébastien Loeb und Carlos Sainz auf den Plätzen zwei und vier sammelten wir weitere wertvolle Punkte in den beiden WM-Wertungen“, freut sich Teamchef Guy Frequelin.

Tatsächlich hat die Marke mit dem Doppelwinkel derzeit alles unter Kontrolle –bei der Rallye auf Sardinien könnten unter Umständen bereits beide WM-Entscheidungen zugunsten von Citroën fallen.

Sebastien Loeb hat 28 Punkte Vorsprung in der Fahrer-WM, maximal 40 Punkte sind noch zu vergeben. Für viele ist Loeb bereits der sichere Weltmeister und auch die größten Skeptiker müssen zugeben, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass der Franzose in diesem Jahr nicht Weltmeister wird.

Holt „Super-Seb“ auf Sardinien noch drei Punkte zusätzlichen Vorsprung gegenüber seinem härtesten Verfolger Petter Solberg heraus, dann ist ihm der WM-Titel schon nach diesem WM-Lauf nicht mehr zu nehmen.

Citroen geht optimal vorbereitet in die vielleicht wichtigste Rallye in der Geschichte des Teams, mit einem ausführlichen Test auf Sardinien wurde die Vorbereitung zusätzlich perfektioniert.

„Diese Art von Untergrund und Fahrbahn war total neu für uns“, erläutert Jean-Claude Vaucard, der technische Direktor von Citroen Sport. „Die Straßen sind relativ langsam und eng, die Aufhängungen und Dämpfer werden nicht übermäßig beansprucht. Der schwierigste Fakor wird es sein, festzustellen, wie sehr sich die Fahrbahn bei mehrmaligem Befahren ändert. Und natürlich wissen wir nicht, wie das Wetter wird, auf einer Insel ist das immer etwas problematischer, als am Festland.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Italien

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!