RALLYE

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Herber Rückschlag für Ford

Während die Spitze mit Loeb (Citroen), Grönholm (Peugeot) und Solberg (Subaru) unverändert bleibt, ist die Rallye für Ford-Pilot Märtin zu Ende.

Die fünfte Sonderprüfung endete mit einer Bestzeit für "El Matador" Carlos Sainz. Der Vorjahressieger distanzierte auf der 20,3 Kilometer langen SP "Kemer 1" Marcus Grönholm um 4,5 Sekunden.

Markko Märtin hatte nach nach seinen Problemen wieder erfangen, er war Drittschnellster, 4,8 Sekunden zurück. Märtin war übrigens eine Wasserdurchfahrt zum Verhängnis geworden, bei der er sich den Kühler und allerhand Anbauteile in der Frontpartie seines Focus WRC beschädigte.

Doch nicht nur Märtin war ein Opfer des Wassers: Auch Petter Solberg und dessen Subaru-Teamkollege Mikko Hirvonen, sowie Mitsubishi-Pilot Gigi Galli beschädigten sich an ein und derselben Wasserquerung ihre Fahrzeuge.

An der Spitze der Gesamtwertung änderte sich dadurch nichts, lediglich Carlos Sainz konnte Boden auf den Drittplatzierten Sebastien Loeb gut machen.

Etwas mehr Bewegung brachte dann die zweite Passage der 34,3 Kilometer langen SP "Silyon 2". Peugeot-Star Marcus Grönholm fuhr
Bestzeit, 2,1 Sekunden vor Francois Duval und 6,0 Sekunden vor seinem Teamkollegen Harri Rovanperä.

Sebastien Loeb (Citroen) war "nur" Viertschnellster (+ 6,6) und verlor damit knapp die Hälfte seines Vorsprungs in der Gesamtwertung.

Ebenfalls an Boden verloren hat Petter Solberg, Carlos Sainz nahm dem Norweger weitere Sekunden ab. In der Gesamtwertung wird es zwischen dem Subaru- und dem Citroen-Piloten schon richtig eng, nur 5,7 Sekunden trennen die beiden. Und aus diesem Zweikampf könnte bald ein Dreikampf werden, Francois Duval holt nämlich mächtig auf.

Während die gute SP-Zeit und die Aufholjagd von Duval für Ford sehr erfreulich ist, musste die Mannschaft dennoch einen herben Rückschlag einstecken.

Wieder war es eine Wasserdurchfahrt, die dem WM-Anwärter zum Verhängnis wurde. Doch während der Focus WRC beim ersten Zwischenfall am heutigen Tag durchhielt, war beim zweiten Mal beinahe Endstation. Der Focus ließ sich - einmal abgestorben - nicht mehr starten, die Rallye schien für Märtin beendet zu sein.

Nach einer Ewigkeit gelang es dann doch, das Auto noch zum Laufen zu bringen, dennoch: Fast 50 Minuten gingen verloren, ein herber Rückschlag im Kampf um den WM-Titel, der jetzt wohl in weite Ferne gerückt ist.

Die SuperSpecial selbst brachte keine großen Veränderungen in der Gesamtwertung, es führt weiterhin Sebastien Loeb, 7,5 Sekunden vor Marcus Grönholm, Petter Solberg liegt insgesamt 57,2 Sekunden zurück.

Carlos Sainz ist mit 1:03,3 Rückstand Vierter, knapp dahinter liegt Francois Duval (+ 1:03,3).

Alle weiteren Zeiten finden Sie hier

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