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Pech für Grönholm, Loeb erbt die Führung

Marcus Grönholm muss nach einem Zwischenfall die Führung wieder an Sebastien Loeb abgeben, Petter Solberg auf Rang drei, Rovanperä out.

Eigentlich hatte Marcus Grönholm (Peugeot) Sebastien Loeb (Citroen) die Führung der Türkei-Rallye bereits abspenstig gemacht, dann sorgte allerding ein kurioser Zwischenfall dafür, dass Loeb am Ende der zweiten Etappe doch die Nase vorne hatte.

Was war passiert? Auf SP11 bohrte sich ein Metallteil durch den Unterboden von Grönholms Peugeot und den Sitz seines Co-Piloten und Schwagers Timo Rautiainen, der vor Schmerz aufschrie.

Bis die Situation bereinigt war, vergingen wertvolle Sekunden und die Peugeot-Crew war die Führung wieder los. Im Service konnte man zwar die Beschädigung feststellen, das Metallteil selbst blieb aber verschollen...

15,9 Sekunden trennen Grönholm vor der letzten Etappe von Loeb, der Franzose rechnet mit einem Angriff am Finaltag. Auf SP13 rollte jedoch Harri Rovanperä mit Getriebeschaden am 307 WRC aus, ein Defekt, der heuer bereits einige Mal auftrat und nun auch Marcus Grönholm vor der dritten Etappe gehörig beunruhigt.

Petter Solberg im Subaru hält Position drei, sein Rückstand auf Loeb beträgt 50,4 Sekunden. Der Weltmeister lief zwischenzeitlich sogar Gefahr, von Ford-Youngster Francois Duval überholt zu werden. Eine defekte Antriebswelle kostete dem Belgier dann aber über zwei Minuten und warf ihn auf Position fünf zurück, noch hinter Carlos Sainz (Citroen), der nach Etappe 2 auf Position vier zu finden ist.

Mikko Hirvonen (Subaru) ist als Sechster der letzte Werks-Pilot in den Punkterängen, Markko Märtin (Ford), ist zwar noch im Rennen, nach seinen Troubles am ersten Tag liegt er aber an aussichtsloser 27. Position.

Morgen gilt es noch vier Sonderprüfungen zu absolvieren, der Sieger der Türkei-Rallye dürfte gegen 12:30 Uhr feststehen.

Alle weiteren Zeiten und Platzierungen finden Sie hier, aktuelle Fotos gibt's in der rechten Navigation!

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