RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ford will WM-Führungen verteidigen

Ford und Toni Gardemeister möchten ihre WM-Führungen in Mexiko verteidigen, neben Kresta startet auch der ehemalige Mexiko-Sieger Sola.

Als Führender der Marken- und Fahrerwertung reist das Ford Rallye Team nach Mexiko. Damit nach dem Lauf im Land der Azteken das blaue Oval weiterhin im Klassement ganz oben steht, hat Ford – logischerweise – den WM-Leader Toni Gardemeister und den Spanier Daniel Sola nominiert.

Als dritten Fahrer schickt Ford den Tschechen Roman Kresta ins Rennen. Bei ihm gilt die Devise: Erfahrung sammeln. Für die Markenwertung ist Kresta damit nicht nominiert.

Die WM-Führung für Gardemeister hat jedoch auch einen Nachteil: Er muss kommenden Freitag als erster Fahrer auf die Strecke. "Das könnte sehr schwierig werden, weil die Oberfläche locker ist", beschrieb der Finne.

"Dadurch, dass wir vor unseren Rivalen starten, könnten wir Zeit verlieren, zumal ich bisher nie in Mexiko gefahren bin und die Etappen nicht kenne. Aber wenn ich die Wahl hätte und entweder später starte oder als WM-Leader die Strecke frei machen muss, würde ich natürlich letzteres wählen. Und ich hoffe, dass sich die Situation bis zur nächsten Rallye nicht ändert, denn dann wäre ich noch immer Führender."

Für Gardemeister heißt es also sich rasch an die Bedingungen zu gewöhnen, um so gut es geht abzuschneiden. "Als ich die WM-Führung in Schweden übernommen habe, herrschte ein großes Medieninteresse in Finnland", so der frühere Skoda-Pilot. "Zeitungen und Internetseiten haben darüber berichtet und das ist für Ford und mich natürlich sehr gut."

Teamkollege Daniel Sola verfügt dagegen über mehr Erfahrung in Mexiko. Der 2002er Champion der Rallye Junior WM gewann 2003 in Mexiko, als der Lauf noch nicht zur Rallye-WM zählte und siegte 2004 in der Gruppe N.

"Ich kenne die Rallye, aber ich muss mich an den Wagen gewöhnen", machte Sola klar. "Den Focus habe ich zweimal getestet und es ist der beste Wagen, den ich jemals gefahren bin. Die Dämpfer, Aufhängung und ganze Balance fühlt sich toll an. Ich kenne noch nicht die Limits, aber ich fühle, dass der Wagen einfach zu fahren ist. Mal schauen, was in Mexiko möglich sein wird. Ich muss zunächst den Wagen unter Wettbewerbsbedingungen kennen lernen."

Roman Kresta wird sich derweil auf einen neuen Co-Piloten, Jan Tomanek, einstellen müssen. "Das wird nicht einfach werden", sagte der Tscheche. "Jan hat schon mal zwei Jahre mit mir zusammengearbeitet und hat meine Notizen im Griff. Ich hoffe daher, dass wir keine größeren Probleme haben werden. Für mich ist Mexiko eine neue Rallye und ich werde dort ohne Druck fahren können, da ich nicht punktberechtigt bin. Von daher kann ich mich in Ruhe an alles herantasten."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Mexiko

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

3 Städte Rallye: Fotos Samstag

3 Städte: Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder von der 3 Städte Rallye - hier die besten Bilder vom Samstag

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…