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Einzelkämpfer

Das VW-Rallyeteam Austria ist bei der Sumava-Rallye mit nur einem Auto vertreten, Michael Kogler möchte mit Platz drei auf's Stockerl fahren.

Das Reglement des Jahres 2006 macht es möglich: Mit Michael Kogler/Roland Rieben hat nur ein einziges Mitglied des VW-Rallye-Teams Austria den Wunsch geäußert, am kommenden Wochenende beim 2. Lauf zur österreichischen Rallye-Meisterschaft im Böhmerwald (= Sumava) an den Start zu gehen – wie sich überhaupt die Zahl der österreichischen Starter in unerwartet engen Grenzen hält.

Lediglich in der Diesel-Klasse mangelt es nicht an Konkurrenz aus dem eigenen Land, wobei die Gegner des VW-Teams weitgehend identisch mit jenen von der IQ-Jänner-Rallye sind.

Wie ist die Ausgangs-Position? Selbst einige Tage vor dem Start ist es schwierig, über die zu erwartenden Straßenverhältnisse eine sichere Aussage zu machen. Der Böhmerwald wurde in den letzten Tagen ähnlich wie Südbayern und weite Teile Nordösterreichs von gewaltigen Schneemengen eingedeckt.

Andererseits sind ab Mittwoch sogar Regenfälle und bis zu 7 Grad plus angekündigt. Da die 1. Etappe allerdings auf Seehöhen von bis zu 1000 m absolviert wird, könnte sich die Schneeschmelze dort gerade so lange verzögern, bis die Rallye wieder abgezogen ist. Es ist jedenfalls mit allem zu rechnen und die Reifenauswahl sollte entsprechend umfangreich sein.

Ein realistisches Ziel für Michael Kogler, der wie schon im Mühlviertel noch einmal in einem VW Golf V TDI an den Start gehen wird, wäre Platz 3 in seiner Klasse.

Staatsmeister Michael Böhm und IQ-Jänner-Rallye-Sieger Martin Fischerlehner sind sicher die Favoriten, aber nicht außer Acht lassen darf man den Kärntner Günther Jörl im Seat Ibiza, der als einziger der Diesel-Piloten bereits 2005 bei der Sumava-Mogul-Rallye am Start war.

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