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Treffen der Elite

Es steht wieder einmal ein Höhepunkt bei den Historischen in Österreich bevor, und da dürfen Sepp und Gertrude Pointinger nicht fehlen.

Die Ostarrichi-Rallye wartet mit einer Rekord-Besetzung bei den Rallyewagen der Baujahre 1987 und älter auf, und das natürlich nicht ohne Grund: Die Europameisterschaft der Historischen macht Station in Bad Hall. Das lockt viele Stars des Metiers aus dem Ausland an, und auch bei den österreichischen Szene-Größen wächst die Teilnahme-Motivation.

Die ist bei Sepp und Gertrude Pointinger ohnehin groß, auch wenn sie den Start bei der ARBÖ-Steiermark-Rallye auslassen mußten: Das Verschiffen des Hundeknochen-Escort in Richtung Kenia war wichtiger, ein bedeutender Teil der Vorarbeit zur Historic East African Safari Rallye. Und man kann ja bekanntlich nur an einem Ort sein.

Jetzt, bei der Ostarrichi-Rallye, sind die Pointingers also wieder dabei, auch wenn in Sachen Titelverteidigung der Zug inzwischen abgefahren ist. Dabei sein ist alles – und in diesem Fall Ehrensache. Historische Rallye-EM gibt es in Österreich nicht alle Tage, da sollte der langfristig gesehen erfolgreichste Vertreter der Historischen unseres Landes auf keinen Fall fehlen. Fest steht natürlich auch, daß ein Erfolg bei einer so hoch dotierten Veranstaltung besonders viel zählt.

Erfolg gab es für Sepp Pointinger – damals mit Wolfgang Nölscher als Copilot – bereits im vergangenen Jahr: Das von außergewöhnlich heftigen Regenschauern begleitete oberösterreichische Rallye-Event endete für den Mauerbacher auf Platz Zwei bei den Historischen: Vor ihm war Hans-Georg Lindner, dahinter gab es für ihn eigentlich keine Konkurrenz. Heuer neu dabei sind Alois Nothdurfter (Ford-Lotus Cortina) und Sepp Gruber (Ford Escort RS 2000), und von den Porsche-Profis Christian Rosner und Johannes Huber ist mit Sicherheit auch einiges zu erwarten. Neuerdings sehr stark präsentiert sich auch Koni Friesenegger mit seinem Opel Kadett GT/E.

Auch die Wahrscheinlichkeit, daß aus dem EM-Starterfeld einige mächtige Gegner erwachsen könnten, ist rapide gestiegen. Heinz-Walter Schewe aus Deutschland, in den Siebziger Jahren auf Porsche sehr erfolgreich, ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt, aber auch Ernie Graham aus dem Vereinigten Königreich (Ford Escort) gilt als sehr aussichtsreicher Kandidat. Favoriten und Geheimfavoriten finden sich in großer Zahl, genannt haben auch zwei italienische Teams auf Lancia Stratos, dem großen Siegerauto der Siebziger Jahre.

Zwei wichtige Faktoren könnten vielleicht eine zu forsche Gangart verhindern. Zum Einen: Man ist praktisch ohne Ersatzteile unterwegs, die schwimmen Richtung Afrika. Und zum Anderen: Man möchte noch zum Saisonabschluß bei der OMV-Waldviertel-Rallye dabei sein.

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