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Baumschlager: Zum Jubiläum ein weiterer Titel?

Raimund Baumschlager könnte sein 25-jähriges Rallye-Jubiläum mit dem fünften Staatsmeister-Titel in Serie krönen, die Chancen stehen ganz gut.

Für Raimund Baumschlager schließt sich bei der ARBÖ Steiermark Rallye am 28. und 29. September in Admont der Kreis. Der Remus-Pilot feiert sein 25jähriges Jubiläum als Rallyefahrer. Eigentlich hatte es 1982 mit der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye begonnen, doch mit der Terminverschiebung der Ostarrichi-Rallye von Mai auf Oktober (der Nachfolgerin der Pyhrn-Eisenwurzen) ist seine zweite Rallye, die ARBÖ Steiermark Rallye, zur Jubiläumsrallye aufgerückt.

Vor 25 Jahren war die Admont für Baumschlager und seinen Beifahrer Sepp Gössweiner, der ihn zum Rallye fahren überredet hatte, an einer Mauer in Weng vorbei. Heuer könnte die Admont für Baumschlager und seinen inzwischen 12. Kopiloten Thomas Zeltner zum Triumph der besonderen Art werden – zum fünften Meistertitel in Folge.

Ein Kunststück, das vor ihm nur Franz Wittmann, der österreichische Rekordstaatsmeister in den Jahren 1976 – 1980, geschafft hatte. Der Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Willi Stengg beträgt 20 Punkte. Holt Baumschlager in der Steiermark vier Punkte mehr als Stengg, ist er Staatsmeister.

25 Rallyejahre sind an Baumschlager scheinbar spurlos vorbei gegangen, wenn man die Vorstellungen des inzwischen fast 48jährigen Oberösterreichers aus Rosenau am Hengstpaß genauer analysiert. Seine erste Bestzeit fuhr Baumschlager bei seiner vierten Rallye.

Bei seinem zweiten Staatsmeistertitel 2003 markierte der Remus-Pilot in den ersten fünf Läufen 55 von 89 möglichen Bestzeiten, 2004 war er bereits nach fünf Läufen im Juli Staatsmeister und auch seinen fünften Titel 2006 – den vierten in Folge - sicherte er sich vorzeitig mit 80 von 128 möglichen Bestzeiten.

Auch in seiner 25. Saison zeigt Baumschlager den Jungen, „wo der Bartl den Most holt“. In den bisher gefahrenen fünf Meisterschaftsläufen gehen immerhin 20 von 75 möglichen Bestzeiten auf das Konto von Baumschlager/Zeltner, obwohl die Titelverteidiger mit dem BRR Gruppe-N-Mitsubishi (Division I) pro Rallye jeweils gegen zwei Gruppe-A-Allradautos und zwei Zweirad getriebene KitCars ankämpfen müssen.

Copilot Thomas Zeltner, der schon mit Georg Fischer und Franz Wittmann gefahren ist und seit 1979 im Geschäft ist, beschreibt seinen Chauffeur so: „Der junge Baumschlager war ein richtiges Vollgastier, er gab gnadenlos Gas und fuhr total unbekümmert, dass wir damals oft den Kopf geschüttelt haben."

"Der `alte` Raimund hat sich zum Anlaytiker hin entwickelt, setzt sich mit der Rallye vor allem im Kopf auseinander. Das ungestüme Risiko gleicht er mit seiner Erfahrenheit bei der Fahrwerksabstimmung und Reifenwahl aus und ist trotzdem sauschnell ohne Risiko. Nur eines ist in den 25 Jahren gleich geblieben, der Spaß am Rallye fahren.“

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