RALLYE

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Last – but not least!

Andreas Schupfer musste sich bei seinem 3. Rallye-Einsatz mit einigen Dingen auseinandersetzen, die man als demotivierend bezeichnen könnte...

Und vor allen Dingen: Sie kosteten immens viel Zeit. An sich wäre die Ausgangsposition ja sehr günstig gewesen: Ein talentierter, wenn auch noch etwas unerfahrener Rallye-Teilnehmer, eine kundige, einfühlsame Beifahrerin, dazu ein attraktives, wenn auch nicht mehr ganz neues Rallye-Fahrzeug, eine ganz besonders seltene Gruppe N-Version des Subaru Impreza: Eigentlich alles ganz wunderbare Voraussetzungen. Aber auch wenn der Teufel im Detail steckt, was selbst unter solchen Bedingungen vorkommen kann, dann nützt das alles nichts, das Ergebnis wird trotzdem farblos aussehen.

Im Fall von Andreas Schupfer und Alexandra Auer-Kaller gibt es zumindest eines, was man von einigen anderen, unter ihnen auch große Favoriten, nicht sagen kann. Aber der bei fast jedem Rallyefahrer vorhandene natürliche Ehrgeiz wird von einer solchen Erkenntnis natürlich nicht befriedigt. Immerhin: Man konnte eine volle Rallye-Distanz dafür nützen, um Erfahrung zu sammeln.

Die erste gewertete Prüfung (also Arbing I) beendeten Andreas Schupfer und Alexandra Auer-Kaller im Mittelfeld, das war für den Beginn einmal ganz gut. Aber schon auf Saxen II begann das Desaster, als ein verstopfter Benzinfilter erheblich Kraft kostete. Somit Rückfall auf Platz 71, ohne jedes fahrerische Verschulden. Noch schlimmer lief es auf Arbing II, da war überhaupt nur eine letzte Zeit drin. Also noch einmal um 12 Plätze weiter nach hinten.

Dann kam wieder einmal der Saxen-Ring, der mit einer einigermaßen guten Zeit beendet werden konnte, was aber auch nur einen Gewinn von sechs Plätzen brachte. Also erst einmal weitermachen. Auf dem noch zu fahrenden Rundkurs Allerheiligen könnte sich ja doch vielleicht noch einiges ändern.

Dass Andreas Schupfer und Alexandra Auer-Kaller sich letztendlich aber zielstrebig auf den letzten Platz hinbewegten, war aufgrund der Umstände jedoch umvermeidbar: Auf Prüfung Nummer Sechs, dem ersten Umlauf von Allerheiligen, war es die Benzinpumpe selbst, die massive Schwächen zeigte. Und auf der letzten Prüfung schließlich ein Reifenschaden, womit auch der sicher scheinende vorletzte Platz vor dem Toyota Celica von Matthias Knar dahin war. Rote Laterne also für die blaue Sportlimousine – mit einem Rückstand, der sich gewaschen hatte.

Aber welchem Rallyefahrer sind solche Dinge noch nie passiert? Ein entscheidender Positiv-Faktor ist sicher, dass es keinen übermäßigen Materialverschleiß gab und das Auto in seiner Gesamtheit unbeschädigt geblieben ist. Das könnte eine erfolgreiche Rückkehr erheblich begünstigen.

Einen konkreten Termin dafür gibt es schon – es spricht einiges für eine Teilnahme von Andreas Schupfer bei der Herbst-Rallye am 6. Oktober 2007. Alexandra Auer-Kaller wird wahrscheinlich wieder dabei sein.

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