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IRC: Rally de Portugal

Sieg für Rossetti - starkes Finish der Österreicher

Rossetti gewinnt vor Kopecky und Vouilloz. Stohl (7.) und Aigner (9.) konnten am Nachmittag noch einmal demonstrieren, was möglich gewesen wäre...

Michael Noir Trawniczek

Die IRC-Rallye in Portugal endete wie schon der erste Lauf zur Serie mit einem Sieg für den Italiener Luca Rossetti auf seinem Peugeot 207 Super 2000. Seine beiden Gegenspieler Francois Duval und Nicolas Vouilloz wurden von einem Lenklagerschaden und einem Reifenschaden außer Gefecht gesetzt respektive aufgehalten, sodass es Rossetti am Samstagnachmittag etwas ruhiger angehen konnte.

Nachdem sich Ex-Weltmeister Didier Auriol bis auf Rang drei vorarbeiten konnte, brach am Nachmittag eine Radaufhängung, der Fiat Abarth Grande Punto S2000-Pilot musste aufgeben. So konnte Vouilloz hinter Rossetti und dem Tschechen Jan Kopeczky noch den dritten Platz belegen.

Dahinter Basso im besten Fiat Abarth Grande Punto (nach den Ausfälln von Duval und Auriol) konnte Platz vier belegen - der Teammanager erklärte sich jedoch nicht zufrieden: "Wir sind nicht hier her gekommen, um uns über einen vierten Platz zu freuen."

Juho Hänninen wurde mit dem herkömmlichen Gruppe N-Mitsubishi Lancer Evo IX Fünfter - die Super 2000-Boliden haben den Wettkampf der verschiedenen Fahrzeugtypen klar für sich entscheiden. Auch Ex-Weltmeister Marcus Grönholm, der ein Ford Focus WRC als Vorausauto steuerte, attestierte: "Die Super 2000-Autos sind schneller als die Mitsubishi - aber Juho hat einen guten Job geliefert."

Die beiden Österreicher Manfred Stohl und Andreas Aigner konnten bei ihrem IRC-Gastspiel nur Statistenrollen einnehmen, nachdem sie bereits am Freitag von Reifenschäden (im Fall von Stohl ausgelöst durch einen Felgenbruch) heimgesucht wurden. Beide konnten jedoch am Samstag aufzeigen, was möglich gewesen wäre.

Am Nachmittag belegten Aigner und Stohl auf SP 11 hinter Vouilloz die Ränge zwei und drei. Auf der darauf folgenden SP 12 verpasste Stohl die Bestzeit nur um 1,1 Sekunden, belegte hinter Basso Platz zwei. Auf der letzten Prüfung der Veranstaltung schließlich, SP 13, brannte Andi Aigner die Bestzeit in den Schotter, während Stohl hinter Vouilloz die drittschnellste Zeit markieren konnte.

Am Ende belegten Manfred Stohl und Ilka Minor auf ihrem vom italienischen Munaretto-Team eingesetzten Peugeot 207 Super 2000-Boliden den siebten Gesamtrang - womit sie zwei Punkte für die IRC-Wertung kassierten. Andi Aigner und Klaus Wicha belegten den neunten Gesamtrang.

Aigner erklärte: "Das war heute wirklich ein guter und versöhnlicher Abschluss. Besonders mit der zweiten Runde war ich sehr zufrieden. Danke an das Team – es war wieder eine perfekte Mannschaftsleistung. Leider hat uns diesmal das Glück ein wenig gefehlt." Teamkollege Bernardo Sousa ist bereits am Samstagvormittag mit einem defekten Bremssystem ausgefallen.



Ergebnis IRC-Lauf Portugal

1. Rossetti/Chiarcossi         Peugeot 207 2000       2:57:50.1
2. Kopecky/Stary               Peugeot 207 2000       +    45.8
3. Vouilloz/Klinger            Peugeot 207 2000       +  1:37.8
4. Basso/Dotta                 Fiat Abarth 2000       +  2:18.7
5. Hanninen/Markkula           Mitsubishi  Gp.N       +  2:21.2
6. Magalhaes/Castro            Peugeot 207 2000       +  3:11.6
7. Stohl/Minor                 Peugeot 207 2000       +  3:51.3
8. Campos/Babo                 Peugeot 207 2000       +  4:32.3
9. Aigner/Wicha                Mitsubishi  Gp.N       +  8:09.5

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