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"Das wird eine neue Erfahrung"

Manfred Stohl ist gespannt auf seinen ersten Einsatz mit einem Super 2000-Boliden - bei der am Wochenende stattfindenden Portugal-Rallye der IRC.

Nach fünfmonatiger Pause kehrt Manfred Stohl auf die internationale Rallye-Bühne zurück. Zwar ist es nur ein kurzes Gastspiel, dafür aber eines mit viel Brisanz, denn der 36-jährige Wiener sitzt beim IRC Lauf in Portugal erstmals hinter dem Steuer eines S2000-Boliden. Das Projekt entstand auf Einladung des Veranstalters der „Rally de Portugal“, wobei der Hauptsponsor auch den Einsatz von Manfred Stohl und Ilka Minor finanziert. Das Auto, ein Peugeot 207 S2000, kommt vom Munaretto-Team aus Italien.

„Ich freue mich sehr über diese Einladung und möchte mich auf jeden Fall mit einer guten Leistung bedanken. Ich selbst bin noch nie einen S2000 gefahren, bis auf ein paar Kilometer in der vergangenen Woche. Selbst ein Rallyefahrzeug ohne Turbo bewegte ich letztmals 2001. Das wird eine neue Erfahrung“, erklärt Manfred Stohl.

Die „Rally de Portugal“, die im Vorjahr noch als WM-Lauf ausgetragen wurde, wird in diesem Jahr als Lauf zur Intercontinental Rally Challenge (IRC) gefahren und zählt erst nächstes Jahr wieder zur WM. Die IRC ist eine Serie, die vom Sport TV Sender „Eurosport“ organisiert und vermarktet wird. Sie gilt als „kleiner Bruder“ der Weltmeisterschaft. Dabei dürfen keine WorldRallyCars eingesetzt werden. Erstmals kommt es in Portugal jedoch zum verstärkten Aufeinandertreffen von S2000-Boliden und Gruppe-N Autos. Ein zusätzlicher Anreiz für Manfred Stohl.

„Es interessiert mich wirklich, welche Fahrzeug-Technologie schneller ist. In Portugal sind sowohl in der einen, als auch in der anderen Kategorie sehr starke Fahrer am Start. Da kann man dann wirklich einen guten Vergleich ziehen. Ich selbst kennen die Strecke aus dem Vorjahr und sollte mich in dieser Hinsicht schnell zurecht finden können.“

Auch wenn Manfred Stohl den Peugeot 207 S2000 nicht aus eigener Erfahrung kennt, so stimmt ihn der letzte Lauf zur Österreichischen Rallyemeisterschaft in Pinggau am vergangenen Wochenende sehr zuversichtlich. Der sechste Platz von Waldemar Benedict übertraf alle Erwartungen. „Benno hat eine tolle Leistung geboten und gezeigt, was in dem Auto alles steckt. Ich denke, dass man konkurrenzfähig sein kann, auch wenn ich mir nach meinem ersten, kurzen Test dachte, dass ich mit einem Mitsubishi schneller wäre“, so der sechsmalige Top-3-Finisher eines WM-Laufes.

Die „Rally de Portugal“ wird am Donnerstag (8. Mai) um 18.05 mit einer 1,3 Kilometer langen Superstage im Stadtzentrum von Faro gestartet. Am Freitag und Samstag stehen weitere zwölf Sonderprüfungen mit einer SP-Länge von 249,74 Kilometern auf dem Programm. Die Gesamtlänge beträgt 807,38 Kilometer. Der Zieleinlauf (erstes Fahrzeug) ist am Samstag um 17.55 Uhr im Algarve Stadium.

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