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IRC: Rally de Portugal

"Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein"

Manfred Stohl verlor in Faro wegen Motorproblemen & Felgenbruch fast 4 Minuten, das Podest wäre möglich gewesen. Es gibt Einladungen für Russland...

Nach fünfmonatiger Pause hat sich Manfred Stohl sehr schnell wieder im Renngeschehen zurecht gefunden. Zusammen mit Ilka Minor pilotierte der Wiener einen Peugeot 207 S2000 bei der „Rally de Portugal.“ Der letztjährige WM-Lauf zählte in diesem Jahr zur Intercontinental Rally Challenge (IRC), wird jedoch im nächsten Jahr wieder das WM-Prädikat erhalten. Manfred Stohl wurde vom Veranstalter eingeladen und bedankte sich dafür mit dem siebenten Platz. Dabei war ein Stockerlplatz durchaus in Reichweite.

Stohl: „Wir waren auf der zweiten Sonderprüfung gleich dabei. Auf der dritten verloren mit Motorproblemen rund 30 Sekunden. Ein Felgenbruch auf der sechsten Sonderprüfung kostete über dreieinhalb Minuten, da wir den Reifen wechseln mussten. Damit war es mit dem Podiumsplatz vorbei. Doch wir können mit unserer Leistung zufrieden sein.“

Wenn man das Ergebnis genauer unter die Lupe nimmt, so sieht man, dass dem Duo Stohl/Minor in der Endabrechnung 3:51,3 Minuten auf Sieger Luca Rosetti (Ita/Peugeot 207 S2000) fehlten.

Ob dies nun der einzige Einsatz von Manfred Stohl in der IRC war, ist noch ungewiss. Der 35-jährige Wiener erhielt einige Angebote, auch in Russland (11./12. Juli) an den Start zu gehen. Stohl: „Es gibt Gespräche, doch noch ist nichts fixiert. Für meine Firma Stohl-Racing ist Russland ein sehr interessanter Markt. Ein Start ist sicher überlegenswert.“

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