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Markus Benes erreicht Platz 3 in Gruppe N beim Rallye Sprint

Markus Benes wird beim Rallye-Sprint Gesamt-Sechster und landet hinter Kovar und Matics auf dem dritten Platz der seriennahen Gruppe N.

Nach zwei Ausfällen (Rumänien und Ungarn) erreichte das Duo Markus Benes/Norbert Wannenmacher bei der 24. Auflage des Rallyesprints in Bruckneudorf wieder das Ziel. Und dies ausserdem auf dem ausgezeichneten dritten Rang in der Gruppe N – was gleichbedeutend mit dem sechsten Platz in der Gesamtwertung ist. Damit erreichte der Niederösterreicher im Subaru Impreza WRX STI von Stohl Racing zwar nicht ganz sein hochgestecktes Ziel eines Gruppe-N-Sieges, ist aber aus einem ganz bestimmten Grund trotzdem hoch zufrieden mit dem Ergebnis.

„Das ‚Problem‘ war die neue Streckenführung, die viel mehr Gerade enthält. Und da haben wir mit unserem Fünf-Gang-Getriebe sozusagen mit stumpfen Waffen gegen die Mitsubishis gekämpft. Dennoch bin ich sehr, sehr zufrieden und glücklich mit meiner Leistung. Auf den langen Vollgaspassagen hatte ich, wie gesagt, wenig Chancen – da haben wir pro SP zwischen sechs und acht Sekunden verloren –, aber in den kurvenreichen Streckenabschnitten waren wir bei den absolut schnellsten. Das kam auch bei den Zuschauern an. Die haben regelrecht gejohlt vor Freude. Ich habe mir die Seele aus dem Leib gefahren. Besonders stolz bin ich, dass wir, solange es noch matschig war, auch mit dem Mitsubishi von Mihaly Matics mithalten konnten.“

Gleich auf SP 1 am Freitag setzte sich der Stohl Racing-Pilot an die dritte Stelle in der Gruppe N, musste allerdings auf der nächsten Sonderprüfung die ungarische Paarung Matics/Vonoczai an sich vorbeiziehen lassen. Doch am Samstag lieferte Markus Benes einen beherzten Kampf und eroberte auf SP 4 den dritten Platz zurück, da sein direkter Konkurrent Michal Riečica einen schleichenden Platten hatte. Aber auch Benes hatte auf dieser Sonderprüfung einiges Glück, denn er kam von der Straße ab, verlor jedoch nur um die 17 Sekunden.

„Das war eine kurze Schrecksekunde. Auf der letzten Sonderprüfung bin ich es dann ruhig angegangen, denn nach hinten hatte ich genug Polster und dass ich Matics nicht mehr einholen konnte, als es auftrocknete, war mir klar. Im Endeffekt glaube ich aber, dass dies eine meiner besten Rallies war. Ich war der schnellste Subaru und kann wirklich hoch zufrieden sein.“

Somit beendete Markus Benes den auch zur Austrian Rallye Challenge zählenden Rallye Sprint im niederösterreichischen Bruckneudorf auf dem Podium in Gruppe N. Seinen nächsten Auftritt im Rallye-Zirkus wird der Niederösterreicher dann bei der Rallye Waldviertel vom 6. bis 8. November haben.

„Da wird der erste Tag sehr interessant werden, da ja vor allem auf Asphalt gefahren wird. Eigentlich liebe ich ja Schotter, aber ich muss sagen, jetzt freue ich mich darauf, endlich auch wieder einmal auf Asphalt zu fahren.“

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