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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Action vom ersten Meter weg

Große Action beim Saisonauftakt der Ford Fiesta Sporting Trophy, Laszlo nach Überschlag out, Langstadlinger führt vor Sulzinger.

Über mangelnde Action können die vier Teams der Ford Fiesta Sporting Trophy beim Saisonauftakt im Rahmen der Bosch-Rallye rund um Pinggau in der Steiermark wahrlich nicht klagen.

Wobei die Action für einen des Fiesta-Quartetts zu viel war, Racing-Rookie Stefan Laszlo hatte gleich zu Beginn der erste Prüfung großes Pech und musste seinen Boliden nach einem Überschlag wenige Kilometer nach dem Start vorzeitig abstellen, noch ist offen, ob der Rallye-Newcomer morgen wieder starten und wichtige Kilometer sammeln kann.

Auch Raffael Sulzinger ereilte um ein Haar das gleiche Schicksal, der Bayer konnte einen Überschlag auf der selben Prüfung aber gerade noch vermeiden, wie man auch auf beigefügtem Foto sieht.

Die Bestzeit ging an Lukas Langstadlinger, knapp dahinter Manuel Bauer. Langstadlinger – erstmals mit seiner Freundin Catharina Kramer als Co-Pilotin unterwegs – markierte auch auf SP 2 die Bestzeit, auf der dritten Prüfung war der Vorsprung aber wieder beinahe weg, das Trio innerhalb von 14 Sekunden.

Die letzten beiden Prüfungen der ersten Etappe wurden dann bereits in der Dämmerung bzw. bei Dunkelheit gefahren. Und beide Male setzte sich Sulzinger knapp vor Langstadlinger durch, der mit einem Vorsprung von nur 1,7 Sekunden in den zweiten Tag startet. Manuel Bauer konnte das Tempo der beiden nicht ganz gehen, er liegt mit 37,9 Sekunden Rückstand auf dem dritten Rang.

Am Samstag stehen nicht weniger als acht Prüfungen auf dem Programm, SP 6 wird um 09:04 gestartet, der Zieleinlauf wird gegen 18:30 erwartet.

Die Stimmen der Piloten

Lukas Langstadlinger (NÖ):
„Es läuft ganz gut, ich bin natürlich happy den ersten Tag als Führender in der Ford Fiesta Sporting Trophy zu beenden. Die Zusammenarbeit mit meiner Freundin Catharina, die ja hier ihr Debüt auf dem heißen Sitz gibt, funktioniert sehr gut, ich muss ihr wirklich gratulieren.“

Raffael Sulzinger (D): „Die erste Sonderprüfung war eine Katastrophe, ich hatte einmal einen leichten Ausrutscher, dann habe ich den Fiesta beinahe aufs Dach gelegt… Dann bin ich aber immer besser in die Gänge gekommen und konnte die letzten drei Sonderprüfungen für mich entscheiden. Das stimmt uns natürlich optimistisch für morgen, es wird sicher ein spannendes Match mit Lukas Langstadlinger.“

Manuel Bauer (NÖ): „Wir sind zugegeben gerade etwas ratlos, denn gefühlsmäßig ist es am Ende des Tages ganz gut gelaufen, leider sprechen die Zeiten eine andere Sprache. Wir haben keinen Fehler gemacht und trotzdem relativ viel Zeit auf Lukas und Raffael verloren, wir werden natürlich versuchen, den Rückstand morgen wieder zu verkürzen.“

Stefan Laszlo (NÖ): „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass die Rallye nach so kurzer Zeit schon wieder zu Ende war. Mir ist das Heck in einer Kehre auf rutschigem Untergrund ausgebrochen, wir sind dann mit dem Hinterrad aufs Bankett gekommen und haben uns fast in Zeitlupe überschlagen. Es besteht noch eine kleine Chance, dass wir morgen wieder starten können, falls das Auto repariert werden kann.“

Zwischenstand nach der 1. Etappe

1. Lukas Langstadlinger / Catharina Kramer 43:5,6
2. Raffael Sulzinger / Peter Spannbauer + 1,7
3. Manuel Bauer / Bernhard Hainböck + 37,9
out: Stefan Laszlo / Nina-Irina Wassnig (Überschlag)

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