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IRC: Barum-Rallye

Skoda-Doppelführung beim abendlichen Stadtglühen

Auf der 9,3 Kilometer langen Zuschauerprüfung in Zlin fuhr Juho Hänninen die schnellste Zeit. Franz Wittmann nach Technikproblemen nur auf Platz 52, Friedl 73., Hofer 94.

Michael Noir Trawniczek

„Die Straßen sind hier sehr schwierig zu meistern, vor allem in den Wäldern“, sagte einer der vielen tschechischen Lokalmatadore, Skoda-Pilot Jan Kopecky vor dem zeremoniellen Start der Barum-Rallye, der am Freitagabend in Zlin über die Bühne ging.

Nach einem heißen Sommertag soll jedoch über Nacht eine Regenfront für erschwerte Bedingungen am Samstag sorgen. Kopecky: „Die Straßen sind schon bei Trockenheit holprig und rutschig, der Regen wäre dann noch ein weiterer Faktor. Wie auch immer: Ich freue mich einfach auf eine großartige Rallye, auf einen tollen Wettkampf.“

Einen solchen gab es bereits am Freitagabend zu sehen, als in Zlin im Anschluss an den Start die Zuschauerprüfung über einen rund 3,1 Kilometer langen Kurs abgehalten wurde, auf dem die Piloten jeweils drei Runden zu absolvieren hatten.

Hänninen mit erster Bestzeit

Nachdem Kopecky die Bestzeit beim Shakedown erringen konnte, schnappte sich dessen Skoda-Teamkollege Juho Hänninen die erste SP-Bestmarke, mit einer Zeit von 7:08.5 Minuten, Kopecky belegte mit exakt einer Sekunde Rückstand den zweiten Platz.

Hinter den beiden Skoda Fabia Super 2000-Werkspiloten reihten sich die Abarth Grande Punto S2000-Fahrer Giandomenico Basso und Luca Rossetti auf den Plätzen drei und vier ein. Nicolas Vouilloz belegte als bester Peugeot 207 S2000-Pilote den fünften Platz, sein Gesamtrückstand beträgt 2,9 Sekunden. Drei Zehntel dahinter findet man seinen Markenkollegen Freddy Loix.

Mit einem Rückstand von 7,2 Sekunden belegt der frühere tschechische WRC-Pilot und dreimalige Sieger der Barum-Rallye, Roman Kresta Rang sieben, er pilotiert ebenfalls einen Peugeot 207 S2000. Direkt hinter ihm reihte sich Pavel Valousek auf einem weiteren Skoda Fabia S2000 auf Platz acht ein. Der vierte Fabia S2000, gesteuert von dem jungen Russen Evgeny Novikov, rangiert auf Platz zwölf - einen Platz vor Martin Prokop, der Tscheche, der bereits als Juniorenweltmeister feststeht, steuert einen Peugeot 207 S2000. Sein Markenkollege, Tabellenleader Kris Meeke kam über Platz 33 nicht hinaus.

Technikprobleme bei Wittmann

Die beiden Österreicher Franz Wittmann und Bernhard Ettel beendeten die erste Prüfung auf Platz 52, der Rückstand der Mitsubishi Lancer Evo 9-Piloten beträgt rund 52 Sekunden´- der Grund dafür: Technische Probleme.

Nachdem Reinhard Pasteiner und David Doppelreiter ihren Start offenbar zurückgezogen haben, sind noch zwei weitere Österreicher-Teams im Rennen: Eugen Friedl und Jürgen Rausch belegten im Mitsubishi Lancer Evo 6 Platz 73. Michael Hofer und Dominik Riedmayer sind in ihrem Suzuki Swift Sport auf Rang 94 zu finden.

Richtig los geht die Barum-Rallye am Samstagmorgen um 8.53 Uhr, mit der 19,13 km langen SP 2 „Pindula“. Insgesamt werden bis am Sonntagnachmittag 15 Sonderprüfungen zu 255 Kilometer absolviert, gesamt werden 652,1 Kilometer zurückgelegt.

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