RALLYE

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Dynamisches Quartett

130 Teams treten beim letzten ÖM-Lauf des Jahres rund um Horn an, mit dabei auch das Team Motorsport Competence Center mit zwei Autos.

Am 30. und 31. Oktober geht die Rallye-ÖM 2009 im Waldviertel in ihr schon traditionelles Finale. 130 Teams treten zum letzten Lauf des Jahres an, das „Epizentrum“ befindet sich wie gewohnt am Nordring in Fuglau bei Horn. Insgesamt sind diesmal 176 Kilometer an Sonderprüfungen zu absolvieren.

Mit dabei ist auch das Team Motorsport Competence Center (MCC), und zwar diesmal in voller Mannschaftsstärke, mit zwei Mitsubishi Lancer für Mario Saibel/Daniela Weißengruber (MCC-Evo IX) und Jörg Rigger/Klaus Kral (MCC-Evo VIII).

Der bereits für die Herbstrallye in Leiben angekündigte „doppelte Einsatz“ – dort verzichtete Mario Saibel kurzfristig zugunsten von Jörg Rigger auf den Start – kommt jetzt also zustande. Für Rigger hat der Bewerb besondere Bedeutung.

„Es wird meine erste Schotterrallye sein“, erzählt der Oberösterreicher, der diesmal auch auf seine gewohnte Beifahrerin Daniela Weißengruber verzichten muss: „Aber mit Klaus Kral habe ich einen guten und verlässlichen Copiloten an meiner Seite.“

Auch sein Einsatzauto, der Evo VIII, ist wieder rennfertig. Riggers Zielsetzung ist geprägt von gesundem Realismus: „In Wahrheit ist die Zielankunft das allerwichtigste. Ich sehe die Waldviertelrallye als Praktikum am Ende eines Lernprozesses, das erfolgreich absolviert werden muss.“

Mario Saibel geht mit Daniela Weißengruber an seiner Seite im Evo IX in den Bewerb, auch für ihn steht die Freude am Sport zum Saisonabschluss im Vordergrund: „Unser Hauptaugenmerk liegt schon auf der Vorbereitung für 2010, für mich zählt im Waldviertel der Spaß am Fahren, vor allem wieder einmal auf Schotter, wenngleich ich dort nicht der Spezialist bin.“

Saibel, eingestandenermaßen kein Freund von Rundkursen, steht den Änderungen am Konzept der Rallye positiv gegenüber: „Die Organisatoren müssen ihre Veranstaltung der Zeit anpassen. Solang nur die Chance besteht, dass die Rallye wieder auf die alten Dimensionen wachsen kann, wenn die Wirtschaftslage es zulässt!“

Die zu erwartenden Witterungsverhältnisse sind dem Wiener im Prinzip egal, aber „dem Veranstalter und auch den Fans wäre es natürlich zu wünschen, dass das Wetter sich etwas bessert.“

Jetzt fehlt also nur noch die Unterstützung des Wettergottes für die „final rally days“ des Jahres 2009!

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