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Die Top 3 immer noch eng beieinander…

Mit einem Dauerfeuerwerk an Bestzeiten konnte Loeb einen Platz nach dem anderen gutmachen – er führt nun 7,3 s vor Hirvonen und 12,2 s vor Sordo.

Michael Noir Trawniczek

Weil es über Nacht geregnet hat, präsentierten sich die argentinischen Prüfungen am Samstagmorgen feucht und rutschig. Auf der ersten Prüfung des Tages, SP 10, konnte Sébastien Loeb die Bestzeit markieren – doch der Franzose hatte eine Schrecksekunde: Er vergaß in seinem Schrieb einen Sprung zu notieren – prompt kam er nach diesem von der Strecke ab, blieb aber von Schäden verschont.

In der Gesamtwertung konnte Dani Sordo die Führung mit der zweitschnellsten Zeit behaupten, 7,2 Sekunden dahinter lag Mikko Hirvonen auf Rang zwei, Sébastien Loeb konnte als Dritter seinen Rückstand auf 13,2 Sekunden reduzieren.

Auf der nächsten SP stanzte Loeb erneut die Bestzeit in den feuchten Schotter. „Ich pusche hart, das ist mein Job. Die zwei Prüfungen waren sehr gut, glaube ich“, sagte Loeb lapidar. Damit konnte er Hirvonen auf Platz drei verweisen. Der Ford-Werkspilot klagte: „Mein Auto rutscht die ganze Zeit. Ich kann es nicht gerade halten und es ist hart damit zu attackieren.“

Dani Sordo verlor auf der Prüfung 10,5 Sekunden auf Loeb, der Teamkollege des Weltmeisters erklärte: „Ich hatte keine Splitzeiten im Auto, mir fehlte der Vergleich zu den anderen.“

Nach SP 11 waren die Top 3 somit nahe aneinander gerückt: Sordo führte 2,6 Sekunden vor Loeb sowie 4,7 Sekunden vor Hirvonen.

Doch auf der nächsten Prüfung konnte Loeb mit einer weiteren Bestzeit die Führung übernehmen, Hirvonen jedoch konnte mit der zweitschnellsten Zeit den zweiten Platz zurückerobern, der am Morgen noch führende Sordo lag nur noch auf Platz drei.

Weil es so schön ist, legte Loeb auch auf der vierten SP des Tages, der letzten vor der Mittagspause eine weitere Bestzeit aufs Parkett – sodass er nun 7,3 Sekunden vor Hirvonen sowie 12,2 Sekunden vor Sordo die Rallye anführt. Petter Solberg hielt sich gut auf seinem vierten Platz – er weist einen Rückstand von 55,3 Sekunden auf. Jari Matti Latvala liegt etwas mehr als eine halbe Minute hinter dem Norweger Privatier auf Rang fünf, dahinter Henning Solberg, Federico Villagra und Matthew Wilson.

Bei den Junioren konnte Alessandro Bettega die Führung übernehmen, in der PWRC tobt ein harter Kampf zwischen Ligato und All-Attiyah, der nur 5,2 Sekunden zurück liegt. Die Rallye wird am Nachmittag ab 15,23 Uhr Ortszeit (20.53 Uhr MESZ) fortgesetzt.

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