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"Das Auto hat Potenzial"

Die Weltpremiere des erdgasbetriebenen Peugeot S2000 verlief vielversprechend, nach der achten Sonderprüfung ließ sich der Bolide allerdings nicht mehr starten.

Mit großer Spannung wurde die Weltpremiere des CNG (compressed natural gas) Peugeot S2000 erwartet. Doch schon im Vorfeld erklärte Manfred Stohl, dass keine Wunderdinge erwartet werden dürften, da man sich erst am Anfang der Entwicklungs¬phase befände.

Mit „Kinderkrankheiten“ wurde gerechnet, die dann zwar auch auftraten, jedoch das Rallye-Vergnügen des OMV-Duos Manfred Stohl und Ilka Minor nicht schmälerten. Der Wermutstropfen: Im Service nach der achten von zwölf Sonderprüfungen sprang der Wagen nicht mehr an und das OMV CNG Rallye Team musste aufgeben.

Ohne Druck – positiv gesehen

Nachdem der CNG Peugeot 207 S2000 erst wenige Sunden vor dem Start der Lavanttal-Rallye einsatzbereit war und man dadurch auch auf Testkilometer verzichten musste, ging das OMV CNG Rallye Team sehr relaxt ins Rennen. Denn Manfred Stohl und Ilka Minor hatten nichts zu verlieren. Allein schon die Tatsache, dass die Weltpremiere Realität wurde, war Erfolg genug.

Stohl: „Vom ersten Kilometer weg machte das Fahren unheimlich viel Spaß. Für mich war der Unterschied zum CNG Subaru des Vorjahres ganz klar erkennbar. Das ist eben ein S2000 und das bemerkst du im Auto. Ich habe auch gesagt, dass wir nur ins Ziel kommen wollen. Leider ist uns das nicht gelungen, aber wir wissen nun, dass der CNG Peugeot S2000 noch eine große Zukunft vor sich hat.“

Ohne Druck – negativ gesehen

Die bereits erwähnten Kinderkrankheiten traten auf. Genauer gesagt ging es dabei um die Druckregelung der Gaszufuhr, die man in mühevoller Kleinarbeit optimieren musste. Während dies unter Volllast auf den Sonderprüfungen ganz gut funktionierte, klappte es auf den Verbindungsetappen leider nicht. Oftmals starb der Wagen bei langsamem Tempo einfach ab und ließ sich erst einige Sekunden danach wieder starten.

Nach der achten Sonderprüfung musste der Wagen dann überhaupt aus dem Parc Ferme geschoben werden. Und auch im darauf folgenden Service sprang der Peugeot nicht mehr an. „Jeder weitere Kilometer hätte uns wertvolle Daten liefern können. Dennoch dürfen wir nicht unzufrieden sein. Die Druckregelung ist ein hoch komplexes System, das sich nicht von heute auf morgen optimieren lässt. Jetzt liegt es an uns, die Fehler zu suchen und zu beheben. Ich bin aber überzeugt, dass wir diese Herausforderung lösen werden“, so der OMV Pilot.

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