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Thayaland-Rallye sehr erfolgreich absolviert

Sehr zufrieden ist man über den Ausgang der Thayaland-Rallye, wo das Team Wurmbrand Racing gleich 4 Fahrzeuge an den Start brachte.

Schon im Vorfeld gestalteten sich die Vorbereitungen der Thayaland Rallye für das Wurmbrand Racing Team mehr als anstrengend. Gleich vier Fahrzeuge sollten rund um den ARC-Lauf betreut werden, was auch mehr Mechaniker und Material bedeutete.

Doch Teamchef Manuel Wurmbrand, welcher auch selbst am Start stand, löste die Aufgaben vorbildlich. Am Samstag um 8:50 Uhr viel der Startschuss zur Rallye. Mit Startnummer 8 ging als erstes Fahrzeug des Teams Christoph Weber (VW Golf II GTI) aus dem Service, es folgte Manuel Wurmbrand (Seat Ibiza Kit Car) mit der Nummer 17 und zu guter Letzt Mike Hofer (Seat Ibiza TDI) und Erwin Franz (VW Golf GTI) mit 37 und 38.

Die ersten Prüfungen verliefen für alle Fahrzeuge problemlos, bis es dann auf der vierten Prüfung den Teamchef selbst mit einem technischen Defekt traf. Eine Halbwelle quittierte den Dienst, jedoch konnte man sich ins Service schleppen und die Halbwelle tauschen. Der Zeitverlust war aber enorm.

Der Rest der Rallye verlief dann ohne Problem für das gesamte Team, keinerlei Schäden an den Fahrzeugen - und so gestalteten sich die Platzierungen:

08. Manuel Wurmbrand/Erich Gepp (Seat Ibiza Kit Car) mit dem 2. Platz in der Klasse A7
12. Christoph Weber/Gerry Pöschl (VW Golf II GTI 16V) mit dem 1. Platz in der Klasse H17
23. Mike Hofer/Herbert Kainz (Seat Ibiza TDI) mit dem 4. Platz in der Klasse AT9
28. Erwin Franz/Mario Popp (Golf II GTI 16V) mit dem 2. Platz in der Klasse H17

Manuel Wurmbrand resümiert: „Es war eine echt tolle Rallye, vielleicht etwas zu schnell, da wir ständig im 6. Gang am Drehzahllimit waren und so Geschwindigkeiten rund um 180 km/h fuhren. Besonders sauer bin ich über das Problem mit der Halbwelle, die durch einen Schlag abgerissen ist und somit viel Zeit gekostet hat und eine Top Platzierung unmöglich machte. Die restlichen Zeiten stimmen mich besonders positiv, dass wir uns immer rund um Platz 5 bewegen und somit gegen die weit stärkeren Mitsubishis behaupten konnten.“

Christoph Weber: „Ich bin froh, das Ziel zu sehen und keinerlei Schäden am Auto verzeichnen zu müssen. Leider war aber aufgrund der kurzen Übersetzung keine bessere Platzierung möglich. Wir haben überlegt, im großen Mittagsservice den 5. Gang zu wechseln, jedoch den Plan wieder verworfen, da das Gesamtpaket so toll funktionierte.“

Mike Hofer: „Das war die erste Rallye mit dem Seat, und so sind wir ohne Erwartungen ins Rennen gegangen. Wir haben uns relativ schnell an das Auto gewöhnt, doch bei so einer kurzen Veranstaltung musst du von Beginn an voll auf Angriff fahren, um am Ende ganz vorne zu sein“

Erwin Franz: „Nach meiner langen Abstinenz wollte ich eigentlich nur in Ziel kommen und viel Spaß haben - dies ist mir auch gelungen! Und ich war echt verwundert, wie viele Fans ich im Waldviertel noch immer habe. Die ersten Prüfungen sind wir vorsichtig gefahren, haben uns langsam an die Bremspunkte herangetastet, was aber immer besser funktioniert hat. Auch im Auto hat alles genauso funktioniert, wie wir aufgehört haben. Einfach toll!“

Ein ganz besonderer Dank des Teams geht an Markus und Roman, die während der Rallye die gesamte Servicecrew delegierten und organisierten, aber auch an die restliche Servicecrew, die teilweise zum ersten Mal Rallyeluft schnupperte.

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