RALLYE

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Alles neu im Thayaland

Erstmalig in Georg Gschwandners Rallyelaufbahn blieben die diversen Volvos im Stall – der Grund dafür war ein ganz einfacher...

Inspiriert vom Kunden Lidauer wollte man ein bisschen was anderes ausprobieren; somit entschloss man sich, den ehemaligen Wagen des Juniorenstaatsmeisters Christoph Leitgeb anzuschaffen. Zum ausführlichen Trainieren blieb keine Zeit, die Rallye war der Funktionstest.

Da sich Leitgeb wiederum einen slowenischen Fiesta angeschafft hatte und ebenfalls am Start war, hatte Georg Gschwandner gleich ein erklärtes Ziel: Der Rückstand sollte pro Sonderprüfung nicht mehr als eine halbe Minute betragen. Das zweite Ziel war, den Fiesta möglichst keinen Schaden zuzufügen, um stressfrei Richtung Admont blicken zu können.

Auf der ersten SP lernte man beim Anbremsen das sagenumwobene nervöse Heck des kleinen Flitzers kennen. Dank quertreiberischer Volvo-Erfahrung konnte dies aber gut kompensiert werden. Auf dieser SP war man sogar schneller als der Markenkollege, allerdings nur wegen eines kleinen Verbremsers des selbigen.

Ab der nächsten SP war die Ordnung aber wieder hergestellt, zur Freude des neuen Fiesta-Teams hielt sich der Rückstand doch in Grenzen - man verlor auf den Kilometer nur etwa rund eine bis eineinhalb Sekunden auf Leitgeb. Es war wohl die erste Rallye, bei der Georg Gschwandner sich keinen Schotter gewünscht hätte; aber mit Mut und Risiko lässt sich ein Fiesta auch auf Schotter flott bewegen.

Gegen Mittag hatten sich der Fahrer und das Auto langsam aneinander gewöhnt, der Nachmittag verlief ebenso problemlos wie der Vormittag. Damit blickt das Team mit Optimismus in Richtung Admont, dort finden sich wiederum einige zu favorisierende Fiesta-Treter, die weitere Gradmeser darstellen werden.

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