RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bis nichts mehr geht

Die gute Nachricht: Hans Seiberl und Conny Prohazka nahmen ihre Chance, die Führung in der ARC zurückzuholen, bestmöglich wahr.

Bericht Seiberl

Die schlechte Nachricht: Getriebe hin. Und damit war – zumindest vorerst einmal – alles hin. Denn der Einsatz bei der Thayaland-Rallye blieb ergebnislos. Ganz anders als der durchaus gelungene Versuch, in einem altbekannten Waldviertler Rallye-Gebiet einmal mehr sportliche Akzente zu setzen.

Diesen Bemühungen der ARCA hatte Hans Seiberl fahrerisch ohne Weiteres entsprochen, denn begonnen hatte alles wunderbar: Mit einer drittschnellsten Gesamtzeit hinter den haushohen Favoriten Sonnleitner und Pasteiner auf der ersten Prüfung wurden die Chancen auf das passende Ergebnis deutlich. Nach diesem Anfangs-Erfolg auf Weikertschlag ging es auch auf Modsiedl I recht gut, die sechstschnellste Zeit reichte aus, um den dritten Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. Insoferne schien ein ART-Punktemaximum sehr realistisch. Doch alle Schnelligkeit nützt nichts, wenn ein wichtiges Teil am Auto kaputtgeht. Ein solches wichtiges Teil ist zum Beispiel das Getriebe. Und genau mit dem ist alles gefallen.

Solange es aber noch ging – und das war bis zum Endteil der Prüfung Weikertschlag II – hatten Hans Seiberl und Conny Prohazka ihre Position erfolgreich verteidigt. Dann aber war der Vortrieb vollständig weg. Es reichte noch, um auf der flachen, teilweise bergab führenden Strecke ins SP-Ziel zu rollen und von Außen den vierten Gang einzulegen, danach war aber alles vorbei. Weil eben nichts mehr ging.

Damit schwinden natürlich die Chancen auf einen ART-Titelgewinn, die theoretische Möglichkeit ist jedoch unverändert intakt. Dies auch deswegen, weil die Hauptkonkurrenten Tobias Enderlein/Florian Gembel mit ihrem Audi TT bei der Thayaland-Rallye von zwei stärkeren Gegnern auf Platz Drei in der ART-Wertung verwiesen wurden.

Dennoch gilt: Nur ein gewaltiger Durchmarsch bei der Herbst-Rallye kann hier noch zugunsten des Rallye Club Team Mühlviertel entscheiden. Der ist möglich, wie man bei der Thayaland-Rallye gesehen hat. Wenn alles hält.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Thayaland-Rallye

Weitere Artikel:

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!