RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

In Führung liegend ausgefallen

Für Reinhard Pasteiner und seinen Co Fred Winklhofer im Bioethanol-Mitsubishi Lancer Evo IX begann die Thayaland-Rallye nach Maß...

Der Niederösterreicher erzielte gleich auf der ersten Sonderprüfung mit seinem neuen Co-Piloten Fred Winklhofer die Gesamtbestzeit und setzte sich vom ersten Kilometer an an die Spitze. In dieser Tonart ging es weiter. Und das, obwohl das Hauptaugenmerk auf dem Heraustesten von Reifen lag.

Pasteiner: „Das war sehr wichtig, denn jetzt kennen wir die Unterschiede und können darauf reagieren. Das heißt, auch wenn wir einmal die falsche Reifenwahl getroffen haben, können wir unseren Fahrstil schnellstmöglich umstellen und auch so schnelle Zeiten erzielen.“

Nach vier von acht Sonderprüfungen hatte das Duo Pasteiner/Winklhofer bereits 8,7 Sekunden Vorsprung auf den schärfsten Konkurrenten, Franz Sonnleitner (Mitsubishi Lancer Evo IX) und 1:41 Minuten auf Michael Kogler (VW Scirocco TDI). Insgesamt entschied der Unternehmer aus St. Pölten drei von fünf Sonderprüfungen für sich.

Doch auf der sechsten SP kostete ein Schriebfehler den Sieg. In einer schnellen Kurve ging der Asphalt aus und Pasteiner bremste erst mit Hilfe eines Baumes. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt.

Pasteiner: „Es war ganz allein mein Fehler. Ich habe die Kurve zu schnell geschrieben Statt einer fünf minus war es doch wohl eher eine vier plus. Wir haben im Vorfeld auch den Schrieb umgestellt. Das hat mich vielleicht ein wenig verunsichert. Doch auf lange Sicht gesehen war es die absolut richtige Entscheidung. Natürlich bin ich sauer, dass wir so den Sieg verschenkt haben.“

Der nächste Einsatz für Reinhard Pasteiner und Fred Winklhofer ist die ARBÖ-Rallye, die am 24. und 25. September im Raum Admont statt findet und zur Österreichischen Meisterschaft zählt.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Thayaland-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.