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Silver Fern Rally 2010

Pointinger/Nölscher weiter als "Motorenflüsterer"

Österreicher erreichen trotz Leistungsverlust auf P31 das Etappenziel in Dunedin, auch die mehr als 100 Kilometer lange SP 2 hat man absolviert.

Die Bemühungen von Josef Pointinger/ Wolfgang Nölscher, in der gestrigen Nacht noch einen neuen Motor aufzutreiben, sind aus Zeitmangel gescheitert. Man musste also improvisieren und hat den Motorblock und den Zylinderkopf, so gut es ging, notdürftig repariert.

Damit startete man in den vierten Tag in Dundedin. Die ersten drei Prüfungen mit einer Gesamtlänge von mehr als 106 Kilometern konnte man in langsamerer Fahrt absolvieren:

„Es war ein Ritt auf einem Pulverfass. Der Motor konnte jeden Augenblick stehenbleiben, hielt aber auch für mich mit viel gutem Zureden, überraschend, durch. Dann kam die über 100 Kilometer lange Prüfung im Lammermoor, die wir ebenfalls mit einem Rückstand von weniger als 15 Minuten auf die Spitze absolvieren konnten. Wir haben dann aus taktischen Gründen die SP 23 ausgelassen und haben die vorgesehene Strafzeit in Kauf genommen. Es war natürlich nicht sehr lustig, wenn uns die Konkurrenten reihenweise überholt haben. Dann haben uns noch rund 13 Kilometer auf der SP 24 gefehlt, um in das Etappenziel zu kommen. Dieser Aufgabe haben wir uns erfolgreich mit unserem wirklich weidwunden Ford Escort RS 2000 gestellt", erklärte Josef Pointinger ziemlich erschöpft im Etappenziel.

Wolfgang Nölscher als Co-Pilot war im Etappenziel weiter bemüht, vielleicht doch noch einen Ersatzmotor für die nächste Etappe aufzutreiben: „Nachdem wir weiterhin mit Strafzeit ganz offiziell in der Wertung sind, setzen wir alle Bemühungen fort, doch noch einen Ersatzmotor zu finden. Derzeit suchen auch viele unserer Mitbewerber, um uns zu helfen. Daher heißt es weiter Daumen halten.“

Der Zwischenstand nach 24 von insgesamt 42 Sonderprüfungen:

01. Jeff Judd/ Mark Smith NZ Ford Escort 1800 6:25,18 Std.
02. Shane Murland/John Benton NZ Ford Escort 1800 + 03.47 Min.
03. Geoff Portman/Ross Runnalls AUS Holden Commodore + 09,18
04. Andrew Siddall/Colin Thompson UK Ford Escort 1800 + 11,02
05. Brent Rawstron/Ian McKee NZ Ford Escort 1800 + 15,38
06. Jacob Scanell/Chris Lancaster UK Ford Escort MK II + 18,23
07. Geoff Bell/Tim Callen SA Ford Escort 1800 + 22,23
08. Keith Callinan/Mary-Anne Callinan AUS Ford Escort 1800 + 27,22
09. Ian Begg/Greg Scott NZ Volkswagen GTI + 28,28
10. Andy Walker/Ian Wilson NZ Ford Escort 1600 + 29,24
11. Graham Samuel/Tony Philipps UK Ford Escort 2000 + 32,26
12. Willie Rutherford/Alistair Gilmour NZ Porsche 911 RS + 33,31
13. Roger McKay/Carter Stran NZ Toyota Corolla + 35,21
14. Vincent Bristow/Jeff Ashfield UK Ford Escort 2000 + 38,05
15. Willi Polesznig/Peter Stark AUT Porsche 911 SC + 39,13
16. Peter Egerton/Jamie Edwards UK Ford Escort 1800 + 41,09
17. Garry Leeson/Tony Devantier NZ Ford XR Falcon + 58,26
18. John Hills/Mike Tuckey NZ Ford Escort 1600 + 1:00,12 Std.
19. Peter Cohrane/Gary McLane NZ Ford Mustang + 1:03,26
20. David Hills/Paul Bennett NZ Ford Escort 1600 + 1:11,09
31. Josef Pointinger/Wolfgang Nölscher AUT Ford Escort 2000 + 2:35,34

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