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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Die Zeichen stehen auf Angriff

In der 2WD winkt nicht nur der spannende Kamf zwischen Danzinger, Neubauer und Böhm – Aigner und Kogler mischen auf Schlager-Clios kräftig mit.

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Während in der Division I die endgültige Titelentscheidung nur noch eine Frage der Zeit scheint, ist in der Fronttrieb-Division alles offen.

Titelverteidiger Hermann Neubauer hat zwar Rückstand, kann aber mit zwei Siegen (im Moment würden ein Nuller und ein 6. Platz gestrichen) noch aus eigener Kraft den Titel holen.

Der führende Hannes Danzinger könnte in diesem Fall bei maximal zwei 2. Plätzen (er streicht einen Nuller und im Moment einen 3. Platz) höchstens gleichziehen, die größere Anzahl an Siegen (3 gegen 2) würde dann jedoch für Neubauer entscheiden.

Dritter Titelanwärter ist Abarth-Pilot Michael Böhm, der aber als einziger bisher bei allen sechs Meisterschaftsläufen gepunktet hat und dementsprechend bereits einen 5. Platz streicht. Trotz hoher Sympathiewerte für seinen „Kugelblitz“ ist er daher nur Außenseiter und muss darauf vertrauen, dass seinen beiden Konkurrenten das Glück abhanden kommt.

Zu Hechten im Karpfenteich könnten bei der ARBÖ-Rallye zwei Renault Clio R3C-Piloten werden: Einerseits der viertplatzierte Michael Kogler. Nachdem er den Dieseltitel bereits fix in der Tasche hat, fährt er nun ein Auto aus dem Rennstall des Austro-Tschechen Eddy Schlager.

Und im zweiten Auto desselben Teams sitzt niemand anders als Andreas Aigner. Der Ex-Weltmeister hat in diesem Jahr bereits zweimal die 2wd-Wertung überlegen gewonnen und ist nun zweifellos auch rund um Spital/Pyhrn und Admont der klare Favorit. Die Latte liegt für Kogler also entsprechend hoch.

Das Auftreten der beiden Clios nützt seinem niederösterreichischen Landsmann Danzinger jedenfalls mehr als dem Salzburger Neubauer, da dieser ja unbedingt Siege benötigt, um seine kleine Titelchance zu wahren.

Dass es für Danzinger kein Spaziergang wird, dafür werden auch der Steirer Daniel Wollinger im Citroen DS3 und der Italiener Carlo Fornasiero in einem weiteren Renault Clio R3C sorgen.

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