RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Barum-Rallye

Es bleibt turbulent und schwierig

Nach einem Abgang auf SP 11 rutschte Neubauer auf Platz drei der 2WD ab, Valousek feiert erste R5-Bestzeit, Kopecky kontrolliert das Geschehen.

Michael Noir Trawniczek

Heftiger, über Nacht auf die Gegend rund um Zlin einprasselnder Regen erschwerte die ohnehin schon dramatisch-schwierigen Bedingungen bei der Barum-Rallye zusätzlich. So gab es gleich auf der morgendlichen SP 10 wieder zahlreiche Zwischenfälle - letztendlich musste die Prüfung neutralisiert werden, weil ein Fahrzeug die Strecke blockierte.

Zuvor jedoch konnte der erfahrene Tscheche Roman Kresta die Bestzeitenserie des Skoda-Werkspiloten Jan Kopecky unterbrechen – Kresta, ebenfalls auf einem Fabia S2000 unterwegs, knöpfte seinem Markenkollegen rund acht Sekunden ab. Der Deutsche Sepp Wiegand glänzte wie schon gestern als einziger Nicht-Tscheche in den Top 10, mit der sechstschnellsten Zeit.

Hermann Neubauer konnte mit der zweitschnellsten Zeit hinter dem 2WD-Leader Jan Cerny den zweiten Gesamtrang festigen. Doch auf der folgenden SP 11 kam der Suzuki-Pilot von der Strecke ab, konnte den Wagen jedoch wie schon gestern gekonnt abfangen, verlor jedoch rund eine Minute – Neubauer rutschte damit ab auf Platz drei der 2WD, Raphael Sulzinger und Jügen Heigl rückten hingegen vor auf Rang fünf der Zweiradwertung.

Auf besagter SP 11 konnte Pavel Valousek als erster Bestzeithalter in einem R5-Boliden Motorsportgeschichte schreiben, Roman Kresta wiederum verlor aufgrund eines Reifenschadens satte 3,5 Minuten und damit auch den zweiten Gesamtrang.

Zwar konnte Kresta auf der letzten Prüfung vor dem Mittagsservice erneut die Bestzeit in den nassen Asphalt hämmern, doch das Podium kann er aus eigener Kraft heraus nicht mehr zurückerobern…

Vor dem Mittagsservice und der abschließenden Wiederholung der drei Prüfungen führt immer noch Kopecky rund 40 Sekunden vor dem neuen Zweiten, Mini-Pilot Vaclav Pech sowie rund 2,5 Minuten vor Jaroslav Tarabus sowie Sepp Wiegend, dem nur noch zehn Sekunden auf Tarabus und damit auf einen Podiumsplatz fehlen. Mehr als eine Minute dahinter der erwähnte Pechvogel Kresta, gefolgt von einer Tschechen-Armada.

In der 2WD führt Renault Clio R3-Pilot Jan Cerny überlegen mit 1,5 Minuten Vorsprung vor Elwis Chentre im Skoda Fabia R2 sowie dem erwähnten Hermann Neubauer, der rund 35 Sekunden aufholen müsste, um Platz zwei zurückzuerobern. 2WD-Tabellenleader Bessenyey liegt rund eine Minute hinter Neubauer auf Platz vier der Zweiradwertung – doch dem deutsch-österreichischen Duo Sulzinger/Heigl fehlen lediglich 21,8 Sekunden auf den Ungarn.

Tapfer halten sich Ewald Gartner und Gabi Ölsinger in ihrem Honda Civic Type R – nach SP 11 belegten sie den 55. und damit vorletzten Platz.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Barum-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye BackStage: Hermann Neubauer

Hermann Neubauer zu Gast im TEC7 ORM Podcast

Nachdem er das spannendste Grande Finale der TEC7 ORM gewinnen und seinen dritten Titel erringen konnte, blickt Hermann Neubauer im TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast noch einmal zurück auf seine außergewöhnliche Karriere.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht

Große Show mit logischem Sieger

Österreichs Staatsmeister Hermann Neubauer dominierte die Premiere der TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye Horn powered by SONAX und Schremser im Waldviertel / Der ARC-Lauf begeisterte Tausende Zuschauer

Austrian Rallye Legends: PK & Nennliste

ARL 2026: „Der Rallyesport lebt!“

Österreichs größter Historischer Rallye Event, die Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ, werden auch bei der zwölften Ausgabe von 24. bis 26. September die glanzvolle Geschichte dieses Sports wieder aufleben lassen.

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen