RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Barum-Rallye

Kopecky rast Richtung Sieg

Jan Kopecky baut seinen Vorsprung weiter aus, die letzte Sonderprüfung muss wegen betrunkenen, undisziplinierten Zuschauern abgebrochen werden.

Michael Hintermayer

Die Prüfungen fünf, sechs und sieben sorgten für einige Überraschungen bei der Barum-Rallye. Zahlreiche Unfälle, defekte Differentiale und die schnellen, schmierigen Strecken rund um die tschechische Stadt Zlin sorgten für eine hohe Ausfallsquote.

Der unangefochtene Dominator der Rallye ist Jan Kopecky. Er konnte alle Sonderprüfungen mit seinem Skoda Fabia S2000 gewinnen und führt nach dem zweiten Tag mit einem Vorsprung von 37,5 Sekunden vor seinem Landsmann Vaclav Pech im Mini S2000. Auch Pech konnte mit einer fehlerfreien Fahrt aufzeigen, doch mit seinem veralteten Mini den Speed des Werks-Skoda von Kopecky zu fahren scheint unmöglich.

28 Sekunden hinter Pech folgt Roman Kresta auf einem Skoda S2000, gefolgt von Jaromir Tarabus (Skoda Fabia). Er konnte auf SP neun einen Platz gut machen.

Sepp Wiegand ist der erste nicht-Tscheche in der Wertung der Barum-Rallye. Er profitierte von den Ausfällen der vor ihm fahrenden Piloten. Da auch Esapekka Lappi nach der siebten SP wegen einer Beschädigung am Überrollkäfig seinen Fabia verladen musste, rutschte Wiegand noch einen Platz weiter nach vorne. Sein Rückstand auf Tarabus beträgt 5,2 Sekunden. Antonin Tlustak beendet den ersten Rallyetag mit seinem privat eingesetzten Skoda Fabia auf dem sechsten Platz.

Hermann Neubauer konnte nach einer erneuten Bestzeit auf der achten Sonderprüfung den zweiten Platz der 2WD-Wertung zurückerobern, ihn trennen nun 36,6 Sekunden vom Führenden Jan Cerny. Im Ziel der achten Sonderprüfung meinte Neubauer, nach langer Suche nun die richtige Abstimmung für seinen Suzuki Swift gefunden zu haben. Er und sein Co Bernhard Ettel belegen zur Zeit den 16. Gesamtrang. Raffael Sulzinger und Jürgen Heigl konnten mit ihrem Renault Clio R3 die siebte Position halten.
Miroslav Jakes führt derzeit auf einem Mitsubishi Lancer Evo IX im Production-Cup, 59,3 Sekunden vor Germain Bonnefis auf Renault Megane RS.
Im Ladies-Cup liegt Molly Taylor (Citroen DS3 R3T) aus Australien klar in Front, 1:36 Minuten vor der Tschechin Martina Danhelova.

Und um die zahlreichen Zwischenfälle des heutigen Tages noch zu toppen, folgte auf der letzten Sonderprüfung ein besonders heikler Vorfall. Die neunte SP musste aufgrund betrunkener polnischer Zuschauer neutralisiert werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Barum-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.